
Im Kimono für Fotos in Asakusa: Die besten Spots rund um den Sensoji-Tempel und Tipps für natürliche Posen
Ein Guide für Kimono-Fotos in Asakusa, Tokio: die schönsten Fotospots rund um den Sensoji-Tempel und die Nakamise Shopping Street, besucherschwache Zeiten und Tipps für natürliche Posen.
8. Aug. 2026·✍️ olablog·⏱ 7 Min. Lesezeit
Ein Guide für Kimono-Fotos in Asakusa, Tokio: die schönsten Fotospots rund um den Sensoji-Tempel und die Nakamise Shopping Street, besucherschwache Zeiten und Tipps für natürliche Posen.
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Wenn Kyoto das Mekka des Kimono in der Kansai-Region ist, dann gehört dieser Titel in Tokio zweifellos Asakusa. Das historische Viertel rund um den Sensoji-Tempel (浅草寺) ist eine seltene Enklave in der modernen Hauptstadt, die sich die authentische Atmosphäre des alten Edo bewahrt hat: ein gewaltiges rotes Laternen-Tor, eine jahrhundertealte Einkaufsstraße, von Holzhäusern gesäumte Gassen und klappernde Rikscha-Fahrten. Ein Spaziergang im traditionellen Kimono bietet nicht nur eine atemberaubende Kulisse für Fotos, sondern auch einfachen Zugang zu berühmten lokalen Imbissständen. Dieser Guide versammelt die besten Fotospots rund um den Sensoji-Tempel, besucherschwache Zeiten und praktische Tipps für Posen, damit deine Kimono-Fotos ganz natürlich wirken.
Wo du anfangen solltest: Kimono-Verleih in Asakusa

Rund um den Bahnhof Asakusa findest du zahlreiche Kimono-Verleihe, die sich meist in einem Umkreis von 5-to-10-Minuten zu Fuß vom Sensoji-Tempel befinden. Der Ablauf ähnelt dem in Kyoto: Du suchst dein Outfit aus, lässt dich von Profis ankleiden, bekommst dein Haar gestylt und kannst dein Gepäck sicher im Geschäft aufbewahren. Standardpakete kosten in der Regel etwa ¥3,000–¥6,000 ($20–$40 USD), während Pakete inklusive Haarstyling zwischen ¥5,000–¥8,000 ($33–$53 USD) liegen; leichte Sommer-Yukata sind häufig zu günstigeren Preisen erhältlich. Am besten buchst du einen Termin am frühen Morgen – die genauen Gründe dafür werden im folgenden Abschnitt zu den besten Uhrzeiten deutlich. Wenn du bequem online buchen möchtest und fachkundige Beratung zur Wahl eines Designs suchst, das zu deiner Statur passt, schau dir den Guide zum Kimono-Verleih in Japan von OlaChill an.
Die besten Fotospots rund um den Sensoji-Tempel

Kaminarimon-Tor (雷門): Die fast vier Meter hohe, riesige rote Laterne ist das ultimative Wahrzeichen von Asakusa und ein absolutes Muss für jedes Foto. Um den dichtesten Besucherandrang zu vermeiden, stellst du dich am besten leicht seitlich vom Tor statt direkt in die Mitte. Fotografiere aus einer tiefen Perspektive leicht nach oben, damit sowohl die gesamte Laterne als auch die majestätische Dachkonstruktion des Tors zu sehen sind.
Haupthalle und fünfstöckige Pagode: Nachdem du das Hozomon-Tor passiert hast, öffnet sich der Tempelhof zur prächtigen Haupthalle und zur hoch aufragenden fünfstöckigen Pagode auf der linken Seite. Für das klassische Motiv stellst du dich im vorderen Hof auf und lässt die Pagode diagonal hinter deiner Schulter ins Bild ragen. Das Morgenlicht fällt wunderschön auf die Seite der Pagode und verleiht deinen Aufnahmen klare, brillante Farbtöne.
Nakamise Shopping Street: Diese 250 Meter lange Zugangsstraße, die das Kaminarimon-Tor mit dem eigentlichen Tempelkomplex verbindet, ist von traditionellen Ständen mit Ziegeldächern und passenden Stoffbannern gesäumt. Sie ist die wohl typischste japanische Kulisse für Fotos, aber auch die belebteste. Fotografiere entlang der Straßenachse, um die dramatische Tiefenwirkung der endlosen Reihe aus Laternen und Schildern zu nutzen.
Denboin-dori: Diese charmante Querstraße kreuzt die Nakamise Shopping Street und ist mit hölzernen Ladenschildern und handgemalten Wandbildern im Stil der Edo-Zeit dekoriert. Sie ist deutlich weniger überlaufen und bietet zahlreiche rustikale Holzwände und traditionelle Dachvorsprünge, die sich hervorragend als Kulisse für Porträts aus der Nähe eignen.
Blick auf den Tokyo Skytree: In den Bereichen rund um den Tempelkomplex und entlang der Ufer des Sumida-Flusses kannst du eine eindrucksvolle Bildkomposition einfangen: ein traditioneller Kimono im Vordergrund, während sich die futuristische Höhe des Tokyo Skytree hinter dir erhebt – ein perfektes Beispiel für den für Asakusa einzigartigen Kontrast zwischen „alt und neu“.
Seitengassen und Rikschas: In den schmalen Gassen westlich des Haupttempels befinden sich noch viele traditionelle Lokale aus Holz mit tief hängenden Laternen. Wenn es dein Reisebudget erlaubt, ist eine kurze Fahrt mit einer traditionellen Jinrikisha / Rikscha sowohl ein unterhaltsames Erlebnis als auch eine großartige Möglichkeit, dynamische, ungezwungene Fotos aufzunehmen.
Die besten Zeiten: Früh ankommen und das Viertel fast für dich allein haben
Da Asakusa zu den beliebtesten Reisezielen in Tokio gehört, entscheidet die richtige Uhrzeit zu 80% über die Qualität deiner Fotos:
- 7:00 AM – 9:00 AM: Das absolut beste Zeitfenster. Das Gelände des Sensoji-Tempels ist früh am Morgen geöffnet. Die Rollläden der Geschäfte entlang der Nakamise Shopping Street sind zwar geschlossen, doch ihre kunstvoll bemalten Rollladenbilder bieten eine einzigartige Kulisse, die Besucher zur Mittagszeit komplett verpassen. Falls die Verleihe noch nicht geöffnet haben, bieten manche Abholtermine für Frühaufsteher an – es lohnt sich sehr, vorab nachzufragen.
- 9:00 AM – 10:00 AM: Die Kimono-Verleihe öffnen, und die Straßen füllen sich langsam. Wenn du dich in diesem Zeitfenster ankleiden lässt und vor 11:00 AM fotografierst, ist das noch problemlos möglich.
- 11:00 AM – 4:00 PM: Stoßzeiten mit besonders vielen Menschen, vor allem auf den Hauptwegen. Weiche in dieser Zeit auf die Denboin-dori, kleinere Seitengassen oder die Ufer des Sumida-Flusses aus.
- After 5:00 PM: Die Verkaufsstände schließen, die Menschenmengen werden kleiner und die Tempelbeleuchtung geht an. Das warm beleuchtete Gelände des Sensoji-Tempels wirkt am Abend überraschend ruhig und ausgesprochen romantisch – aus diesem Grund solltest du unbedingt ein Paket mit Rückgabe am späten Abend oder am nächsten Tag in Betracht ziehen.
Tipps für natürliche Kimono-Fotos
Kimono haben eine ganz eigene, strukturierte Silhouette. Mit ein paar einfachen Grundregeln kannst du deine Fotos deutlich aufwerten:
- Mache kleine Schritte und drehe die Zehen leicht nach innen: Die richtige Art, im Kimono zu gehen, besteht aus kleinen Schritten bei aufrechter Haltung. Aufnahmen mitten in der Bewegung wirken deutlich natürlicher und anmutiger als steife Posen im Stehen.
- Setze deine Ärmel in Szene: Wenn du einen Papierschirm, ein kinchaku-Stofftäschchen oder einen Stab mit süßen dango-Kugeln hältst, hebe deinen Unterarm sanft an, sodass sich der fließende Kimonoärmel öffnet – eines der schmeichelhaftesten Gestaltungselemente des Kleidungsstücks.
- Fotografiere auch von hinten und von der Seite: Der kunstvoll gebundene obi-Gürtel auf dem Rücken und die elegante Krümmung des Kragens hinter dem Nacken gehören zu den reizvollsten Details eines Kimono. Beschränke dich daher nicht auf Aufnahmen von vorn.
- Nutze lokale Requisiten: Traditionelle Papierschirme aus dem Verleih, omikuji-Glückszettel oder der zarte Weihrauchrauch aus dem großen Räuchergefäß vor der Haupthalle dienen als natürliche Requisiten und geben deinen Händen etwas Authentisches zu tun.
- Setze dich richtig hin: Wenn du für ein Porträt auf Steinstufen Platz nimmst, halte deine Knie eng beieinander, winkle deinen Körper leicht an und streiche die vordere Stofffalte glatt, bevor du dich hinsetzt. So verhinderst du, dass der Kimono sich bauscht oder Falten wirft.
Empfohlener halbtägiger Kimono-Plan für Asakusa
Ein gut geplanter Vormittag könnte so aussehen: Um 8:30 AM holst du deinen Kimono in einem Geschäft nahe dem Bahnhof Asakusa ab; um 9:00 AM fotografierst du das Kaminarimon-Tor und schlenderst durch die Nakamise Shopping Street, solange es dort noch ruhig ist; um 10:00 AM gehst du auf das eigentliche Tempelgelände, um die Haupthalle und die fünfstöckige Pagode zu fotografieren, und versuchst dich an einem omikuji-Glückslos; um 11:00 AM spazierst du zur Denboin-dori und durch die ruhigen Seitengassen, wobei du bei japanischem Grüntee und frisch gebackenen Kuchen mit roter Bohnenpaste eine Pause einlegst; um 12:00 PM gehst du für Fotos mit dem Tokyo Skytree ans Ufer des Sumida-Flusses und kehrst anschließend zum Geschäft zurück, um dich wieder umzuziehen. Zum Abschluss gibt es knusprige Tempura – die kulinarische Spezialität des Viertels. (Tipp: Nutze anschließend deine IC-Karte wie Suica oder Pasmo oder, wo möglich, deinen JR Pass, um die Bahnlinien in Tokio bequem zu passieren.) Am Nachmittag bleibt dir dein restlicher Zeitplan vollständig für dein nächstes Tokio-Abenteuer.
Fazit: Asakusa verdient einen entspannten Besuch
Inmitten der hektischen Energie des modernen Tokio bietet Asakusa einen wunderbaren Grund, langsamer zu machen: Schlüpfe in einen traditionellen Kimono, lausche dem rhythmischen Klackern der hölzernen geta-Sandalen auf den Steinwegen und lass jahrhundertealte Ziegeldächer zur Kulisse deiner Erinnerungen werden. Beginne einfach früh, wähle die richtigen Orte und entspanne dich bei deinen Posen – so nimmst du Porträts mit nach Hause, die genauso elegant wirken wie Aufnahmen aus einem professionellen Studio. Weitere Tokio-Reiseführer und Beispielrouten findest du auf dem OlaChill-Blog, damit du Asakusa mühelos in deine perfekte Reiseplanung integrieren kannst.
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