
Asakusa & Sensō-ji Tempel
Ein umfassender Reiseführer, der Ihnen alle Informationen bietet, um Asakusa optimal zu genießen: die Pilgerroute zum Sensō-ji Tempel, Streetfood in der Nakamise-Einkaufsstraße, empfohlene Restaurants in der Umgebung, Tipps zur Vermeidung von Menschenmassen und sogar eine Rikschafahrt. Aktuelle Informationen Stand Juli 2026.
24. Juli 2026·✍️ olablog·⏱ 11 Min. Lesezeit
Ein umfassender Reiseführer, der Ihnen alle Informationen bietet, um Asakusa optimal zu genießen: die Pilgerroute zum Sensō-ji Tempel, Streetfood in der Nakamise-Einkaufsstraße, empfohlene Restaurants in der Umgebung, Tipps zur Vermeidung von Menschenmassen und sogar eine Rikschafahrt. Aktuelle Informationen Stand Juli 2026.
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Asakusa zieht als ikonisches Touristenziel in Tokio viele Menschen aus dem In- und Ausland an. Im Zentrum davon befindet sich der Sensō-ji Tempel (浅草寺), der älteste Tempel Tokios. Die klassische Pilgerroute, die am Kaminarimon (雷門) beginnt, durch die lebhafte Nakamise-Einkaufsstraße (仲見世商店街) führt und zum majestätischen Hauptgebäude (本堂) gelangt, ist eine Reise, die die japanische Kultur in komprimierter Form erlebbar macht und die man unbedingt einmal erfahren sollte. Dieser Artikel bietet Ihnen einen vollständigen Reiseführer, um Asakusa in vollen Zügen zu genießen – von der Pilgerroute des Sensō-ji Tempels über Streetfood in Nakamise und empfehlenswerte Restaurants in der Umgebung bis hin zu Tipps, wie Sie Menschenmassen vermeiden und die Gegend in Ruhe erkunden können.
Eine Asakusa-Erkundungstour, die am Kaminarimon beginnt
Der Startpunkt für eine Asakusa-Besichtigung ist zweifellos das Kaminarimon (雷門). Das Kaminarimon, dessen offizieller Name Fūraijinmon (風雷神門) lautet, beeindruckt mit seiner riesigen Laterne und den Statuen der Götter des Windes (Fūjin) und des Donners (Raijin) zu beiden Seiten. Es ist ein beliebter Ort, an dem viele Touristen Fotos machen. Sobald Sie das Tor durchschreiten, entfaltet sich eine lebhafte Atmosphäre, die wie eine andere Welt wirkt. Das Kaminarimon dient als Haupttor des Sensō-ji Tempels und hat eine lange Geschichte; es soll im Jahr 942 von dem Militärkommandanten Taira no Kinmasa gegründet worden sein. Das heutige Tor wurde 1960 durch eine Spende von Konosuke Matsushita wiederaufgebaut.
Nachdem Sie das Kaminarimon passiert haben und auf dem Weg zum Sensō-ji Tempel sind, fällt Ihnen als Erstes die Nakamise-Einkaufsstraße (仲見世商店街) ins Auge.
Streetfood & Souvenirsuche in der Nakamise-Einkaufsstraße
Die Nakamise-Einkaufsstraße, die sich über etwa 250 Meter vom Kaminarimon bis zum Hōzōmon (宝蔵門) erstreckt, ist als eine der ältesten Einkaufsstraßen Japans bekannt. Sie blickt auf eine Geschichte zurück, die bis in die Edo-Zeit reicht, und beherbergt heute etwa 90 Geschäfte, in denen traditionelles Kunsthandwerk, Souvenirs und Streetfood angeboten werden.
Empfohlenes Streetfood in der Nakamise-Einkaufsstraße
- Ningyō-yaki (人形焼): Ningyō-yaki, eine seit langem beliebte Spezialität von Asakusa, eignet sich auch hervorragend als Souvenir. Es gibt Varianten mit Anko (süßer Bohnenpaste) oder in niedlichen Formen wie der fünfstöckigen Pagode.
- Age Manjū (揚げまんじゅう): Diese frittierten Manjū sind außen knusprig und innen weich und bieten eine Vielzahl von Geschmacksrichtungen.
- Kaminari Okoshi (雷おこし): Kaminari Okoshi, nach traditioneller Methode hergestellt, ist ein klassisches Asakusa-Souvenir. Es ist nicht zu süß und passt perfekt zu Tee.
- Senbei (煎餅): Handgemachte Senbei (Reiskräcker) verströmen einen appetitlichen Sojasaucen-Duft. Viele sind in einer praktischen Größe für den Verzehr unterwegs erhältlich.
Beim Genuss von Streetfood achten Sie bitte auf gute Manieren, indem Sie beispielsweise vor dem Geschäft stehen bleiben, um zu essen, und Abfälle in den dafür vorgesehenen Behältern entsorgen.
Souvenirs in der Nakamise-Einkaufsstraße
- Japanische Kleinigkeiten (和雑貨): Fächer, Tenugui (Handtücher) und Furoshiki (Tücher zum Einwickeln) mit japanischen Designs sind auch bei internationalen Touristen beliebt.
- Traditionelles Kunsthandwerk (伝統工芸品): Traditionelle Kunsthandwerke wie Yosegi-zaiku (Holzintarsien) oder Edo Kiriko (geschliffenes Glas), die die Handwerkskunst der Meister zeigen, werden zu besonderen Erinnerungsstücken.
Nachdem Sie die Nakamise-Einkaufsstraße durchquert haben, erreichen Sie das Hōzōmon (宝蔵門). Zu beiden Seiten stehen Niō-Statuen, und auf der Rückseite des Tores sind riesige Strohsandalen (Waraji) gewidmet. Dies soll eine Bedeutung als Schutz vor bösen Geistern haben.
Zum Sensō-ji Hauptgebäude: Eine Pilgerreise voller Geschichte und Segen
Nachdem Sie das Hōzōmon durchschritten haben, erscheint das Hauptgebäude (本堂) des Sensō-ji Tempels direkt vor Ihnen. Das Hauptgebäude ist der Ort, an dem die Kannon-Gottheit verehrt wird, und sein offizieller Name ist Kannon-dō (観音堂). Der Sensō-ji Tempel ist der älteste Tempel Tokios, dessen Gründung vor etwa 1400 Jahren überliefert ist und dessen Geschichte bis in die Asuka-Zeit zurückreicht.
Die Geschichte des Sensō-ji Tempels
Der Legende nach fanden im Jahr 628 zwei Fischerbrüder beim Fischen im Sumida-Fluss (隅田川) eine Buddha-Statue in ihren Netzen. Es handelte sich um eine Statue der Heiligen Kannon Bodhisattva, und die Gründung des Sensō-ji Tempels begann mit der Verehrung dieser Statue. Seitdem hat er die Verehrung vieler Menschen auf sich gezogen, und in der Edo-Zeit wurde er von Tokugawa Ieyasu zum Gebetsort des Shogunats erklärt und erlebte eine große Blütezeit.
Pilgerweg
- Jōkōro (常香炉): Vor dem Hauptgebäude befindet sich der Jōkōro, ein großer Weihrauchbrenner. Hier baden Sie sich im Rauch, um Körper und Geist zu reinigen und für Gesundheit zu beten.
- Osaisen (お賽銭): Werfen Sie eine Opfergabe (Osaisen) vor dem Hauptgebäude ein und falten Sie still die Hände.
- Omikuji (おみくじ): Die Omikuji (Glückszettel) des Sensō-ji Tempels sollen ein ausgewogenes Verhältnis von Glück und Unglück aufweisen. Es kann Spaß machen, einen zu ziehen, um Ihr Glück zu testen.
Auf dem Gelände des Sensō-ji Tempels gibt es neben dem Hauptgebäude viele weitere Sehenswürdigkeiten, darunter die fünfstöckige Pagode (五重塔) und den Asakusa-Schrein (浅草神社). Die fünfstöckige Pagode ist etwa 53 Meter hoch und zeigt nachts eine fantastische Erscheinung, wenn sie beleuchtet wird. Der Asakusa-Schrein ist ein Schrein, der die drei Gründer des Sensō-ji Tempels (die Brüder Hinokuma Hamanari und Takenari sowie Hajino Manakachi) ehrt, und jedes Jahr im Mai findet dort das prächtige Sanja Matsuri (三社祭) statt.
Tipps zur Vermeidung von Menschenmassen: Morgen und Abend sind ideal
Der Sensō-ji Tempel ist das ganze Jahr über von vielen Touristen belebt, aber besonders an Wochenenden, Feiertagen und tagsüber ist er sehr überfüllt. Wenn Sie in Ruhe beten oder Fotos machen möchten, empfehlen wir Ihnen, die folgenden Zeiten zu wählen:
Um Menschenmassen zu vermeiden
- Frühmorgens: Die Öffnungszeit des Sensō-ji Tempels ist um 6:00 Uhr morgens (von Oktober bis März um 6:30 Uhr). Zu dieser Zeit sind noch wenige Touristen da, und Sie können in einer ruhigen Atmosphäre beten. Da die meisten Geschäfte in der Nakamise-Einkaufsstraße erst gegen 9:00 Uhr öffnen, ist es effizient, den Tempelbesuch zu erledigen, während die Geschäfte noch geschlossen sind, und danach in Ruhe Streetfood zu genießen oder Souvenirs zu suchen.
- Abends: Am Abend ziehen die Tagesgruppen ab, und die Atmosphäre wird vergleichsweise ruhiger. Besonders das beleuchtete Kaminarimon und die fünfstöckige Pagode wirken fantastisch und bieten einen anderen Charme als tagsüber. Das Hauptgebäude schließt um 17:00 Uhr, aber das Tempelgelände ist grundsätzlich den ganzen Tag geöffnet.
Genießen Sie das Flair von Asakusa: Eine Rikschafahrt
Wenn Sie die Stadt Asakusa tiefer und als besonderes Erlebnis genießen möchten, ist eine Rikschafahrt (人力車体験) sehr zu empfehlen. Rund um das Kaminarimon gibt es viele Rikschastände, wo erfahrene Rikschafahrer Sie durch die Geschichte und Kultur von Asakusa sowie zu versteckten Orten führen.
Highlights einer Rikschafahrt
- Kurse: Es gibt verschiedene Pläne, von kurzen 10-minütigen Fahrten bis hin zu längeren Kursen von 30 oder 60 Minuten. Je nach Wunsch können Sie nicht nur die Umgebung des Sensō-ji Tempels erkunden, sondern auch Orte mit Blick auf den Skytree oder die Gassen, die das Flair der Altstadt bewahren.
- Preise: Die Preise variieren je nach Länge des Kurses und der Anzahl der Personen.
- Richtwerte (Stand: Juli 2026):
- 10-Minuten-Kurs (1–2 Personen): ca. 18–30 EUR pro Person
- 30-Minuten-Kurs (1–2 Personen): ca. 48–73 EUR pro Person Für genaue Preise wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Rikschafirmen.
- Richtwerte (Stand: Juli 2026):
- Führer: Die Rikschafahrer sind gut informiert über die Geschichte und interessante Fakten von Asakusa und führen Sie mit unterhaltsamen Gesprächen durch die Stadt. Sie zeigen Ihnen auch gute Fotospots, sodass Sie unvergessliche Bilder machen können.
Steigen Sie in eine Rikscha und betrachten Sie die Stadt Asakusa aus einer ganz neuen Perspektive!
Kulinarisches in Asakusa: Von Streetfood bis zu alteingesessenen Restaurants
Asakusa ist nicht nur ein Paradies für Streetfood in der Nakamise-Einkaufsstraße, sondern auch eine Schatzkammer für Feinschmecker mit einer breiten Palette von Restaurants, von alteingesessenen japanischen Restaurants bis hin zu modernen Cafés.
Empfohlene Spezialitäten in Asakusa
- Monjayaki (もんじゃ焼き): Monjayaki ist ein Muss unter den Tokioter Altstadt-Spezialitäten. In Asakusa gibt es viele Monjayaki-Restaurants, in denen Sie es selbst zubereiten können.
- Tempura (天ぷら): Asakusa beherbergt zahlreiche alteingesessene Tempura-Restaurants im Edo-Stil. Die frisch frittierten, knusprigen Tempura sind exquisit.
- Unagi (うなぎ): Traditionelle Unagi-Restaurants (Aal) sind ebenfalls ein Reiz von Asakusa. Der duftende, gegrillte Aal (Kabayaki) passt hervorragend zu Reis.
- Kanmi-dokoro (甘味処): Es gibt auch viele Geschäfte, die traditionelle japanische Süßigkeiten wie Matcha-Parfait, Kakigōri (rasiertes Eis) und Anmitsu anbieten. Perfekt für eine Pause, wenn Sie müde vom Spazierengehen sind.
Tipps für den Genuss der Asakusa-Küche
- Mittagszeit: Zur Mittagszeit, wenn Touristen die Restaurants bevölkern, kann es in beliebten Lokalen zu Warteschlangen kommen. Es empfiehlt sich, etwas später zu kommen oder eine Reservierung vorzunehmen.
- Abendessen: Das abendliche Asakusa bietet eine ruhigere Atmosphäre als tagsüber. Es gibt viele Izakayas (japanische Kneipen) und Bars, in denen Sie Gerichte mit lokalen Zutaten und Getränke genießen können.
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung: Kombinieren Sie sie mit dem Sensō-ji Tempel
Rund um den Sensō-ji Tempel gibt es viele weitere attraktive Sehenswürdigkeiten. Ein Besuch dieser Orte in Kombination mit dem Sensō-ji Tempel kann Ihren Tag noch erfüllter gestalten.
- Sumida-Flusskreuzfahrt (隅田川クルーズ): Eine Fahrt mit dem Wasserbus von Asakusa den Sumida-Fluss hinunter nach Odaiba (お台場) oder zum Hama-rikyū Onshi Teien (浜離宮恩賜庭園) ermöglicht es Ihnen, die Landschaft Tokios vom Wasser aus zu genießen. Besonders romantisch ist eine Kreuzfahrt bei Sonnenuntergang.
- Tokyo Skytree (東京スカイツリー): Der Tokyo Skytree, nur eine U-Bahn-Station von Asakusa entfernt oder auch zu Fuß erreichbar, ist ein neues Wahrzeichen Tokios. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein atemberaubender Blick über die Kanto-Ebene.
- Kappabashi Kitchenware Town (かっぱ橋道具街): Dies ist eine Fachgeschäftsstraße, in der professionelle Köche bis hin zu privaten Haushalten alle Arten von Kochutensilien, Geschirr und sogar Lebensmittelmodellen finden können. Es ist eine einzigartige Straße, die schon beim Ansehen Spaß macht.
- Asakusa Hanayashiki (浅草花やしき): Hanayashiki, bekannt als Japans ältester Vergnügungspark, besticht durch seine Attraktionen im Retro-Stil. Es ist ein Ort, der nicht nur Familien mit Kindern, sondern auch Erwachsenen erlaubt, in ihre Kindheit zurückzukehren.
Die Stadt Asakusa ist voller Charme, wo Geschichte und Moderne verschmelzen. Erkunden Sie verschiedene Orte ganz nach Ihren Interessen.
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Häufig gestellte Fragen
F. Wie viel Zeit sollte ich für den Besuch des Sensō-ji Tempels einplanen? A. Für die klassische Route vom Kaminarimon durch die Nakamise-Einkaufsstraße bis zum Hauptgebäude sollten Sie etwa 1,5 bis 2 Stunden einplanen, einschließlich Zeit für Streetfood und Souvenirkauf. Wenn Sie die Gegend ausführlich erkunden oder auch umliegende Sehenswürdigkeiten besuchen möchten, empfiehlt es sich, einen halben bis ganzen Tag einzuplanen.
F. Gibt es Parkplätze am Sensō-ji Tempel? A. Der Sensō-ji Tempel verfügt über keine eigenen Parkplätze, aber es gibt mehrere Münzparkplätze in der Umgebung. An Wochenenden und Feiertagen ist es jedoch sehr voll, daher wird die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel empfohlen. Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind "Asakusa Station" (浅草駅) an der Tobu Skytree Line, Tokyo Metro Ginza Line, Tsukuba Express und Toei Asakusa Line.
F. Kostet der Eintritt zum Sensō-ji Tempel etwas? A. Der Eintritt zum Gelände des Sensō-ji Tempels und der Besuch des Hauptgebäudes sind kostenlos. Bei Sonderausstellungen oder Veranstaltungen können jedoch zusätzliche Gebühren anfallen.
F. Ist die Fortbewegung mit Kinderwagen oder Rollstuhl in der Umgebung des Sensō-ji Tempels möglich? A. Der Weg vom Kaminarimon zum Hauptgebäude ist relativ flach, sodass die Fortbewegung mit Kinderwagen oder Rollstuhl möglich ist. Die Nakamise-Einkaufsstraße ist jedoch stark frequentiert, und bei Menschenmassen kann die Fortbewegung schwierig sein. Einige Geschäfte können auch Stufen haben. Im Hauptgebäude des Sensō-ji Tempels gibt es einen Aufzug, der Rollstuhlfahrern den Besuch erleichtert.
F. Gibt es empfehlenswerte Unterkünfte in Asakusa? A. In Asakusa gibt es verschiedene Arten von Unterkünften, von Business-Hotels über Ryokans (traditionelle Gasthäuser) bis hin zu Gästehäusern. Wenn Sie in der Nähe des Sensō-ji Tempels übernachten, können Sie die Atmosphäre von Asakusa am frühen Morgen oder am Abend in Ruhe genießen. Hotels mit Skytree-Blick sind ebenfalls beliebt.
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Asakusa ist eine faszinierende Stadt, die bei jedem Besuch neue Entdeckungen bereithält. Wir hoffen, dass dieser Reiseführer dazu beiträgt, Ihre Asakusa-Reise noch wunderbarer zu gestalten. Planen Sie Ihre Reise mit OlaChill und erleben Sie die japanische Tradition und Lebendigkeit hautnah.



