
Zwei Wochen Japanreise
Die ultimative 14-tägige Beispielroute für Reisende aus Indien und Bangladesch, die Japan zum ersten Mal besuchen. Mit der Golden Route, Hiroshima, Hakone, Tipps zum JR Pass sowie Informationen zu vegetarischer und halal-gerechter Ernährung.
10. Juli 2026·✍️ olablog·⏱ 26 Min. Lesezeit
Die ultimative 14-tägige Beispielroute für Reisende aus Indien und Bangladesch, die Japan zum ersten Mal besuchen. Mit der Golden Route, Hiroshima, Hakone, Tipps zum JR Pass sowie Informationen zu vegetarischer und halal-gerechter Ernährung.
Japan ist ein Land, in dem alte Traditionen und eine faszinierende Zukunft auf wunderschöne Weise nebeneinander bestehen. Dieser einzigartige Reiz zieht Reisende aus Indien und Bangladesch an. Diese zweiwöchige Beispielroute wurde sorgfältig zusammengestellt, damit Besucher Japan bei ihrer ersten oder zweiten Reise umfassend erleben können – von lebhaften Großstädten bis hin zu ruhiger Natur. Dabei wurden praktische Aspekte wie Budget, Ernährungsgewohnheiten und ein angenehmes Reisetempo berücksichtigt. Die Kosten für eine 14-tägige Reise hängen von der Wahl der Unterkunft und der Mahlzeiten ab, als Richtwert sollten Sie jedoch ohne Flugkosten mit etwa ¥350.000–¥500.000 (ungefähr ₹196.000–₹280.000) pro Person rechnen.
Japan Rail Pass: Der Trumpf für eine Japanreise?
Wenn Sie in Japan weite Strecken zurücklegen und insbesondere mehrere Städte besuchen möchten, ist der Japan Rail Pass (JR Pass) eine Option, die Sie zunächst prüfen sollten. Angesichts der jüngsten Preisänderungen müssen Reisende aus Indien und Bangladesch jedoch sorgfältig berechnen, ob sich ein 14-Tage-Pass tatsächlich lohnt. Im Juli 2026 kostet ein 14-tägiger JR Pass für die normale Wagenklasse ¥80.000, etwa ₹44.800. Zum Vergleich entspricht dies ungefähr BDT 60.000–65.000 (bitte prüfen Sie den aktuellen Wechselkurs).
Mit dem JR Pass können Sie die meisten JR-Strecken unbegrenzt nutzen, einschließlich des Shinkansen (新幹線, Shinkansen; der schnellste Zug, Nozomi, ist ausgenommen), der konventionellen JR-Linien, einiger JR-Busse und der Fähre nach Miyajima. Sie können also frei in Züge ein- und aussteigen, ohne jedes Mal ein einzelnes Ticket zu kaufen – ein äußerst praktisches System, vergleichbar mit einem landesweit gültigen Freifahrtschein für alle Strecken der Indian Railways oder der Bangladesh Railway. Entscheidend ist jedoch, ob die finanziellen Einsparungen den im Voraus bezahlten Preis rechtfertigen. Allein eine Hin- und Rückfahrt mit dem Shinkansen zwischen Tokyo(東京, Tokyo) und Kyoto(京都, Kyoto) kostet mit dem vom Pass abgedeckten Hikari ungefähr ¥28.000 (etwa ₹15.680). Um die Kosten des 14-Tage-Passes von ¥80.000 wieder hereinzuholen, müssen Sie mindestens drei bis fünf Fernstrecken mit dem Shinkansen fahren oder mehrere längere Fahrten mit einer umfangreichen Nutzung der konventionellen JR-Linien kombinieren.
JR-Pass-Berechnung für diese Beispielroute:
Schauen wir uns die wichtigsten Fernstrecken der vorgeschlagenen Reise an.
- Tokyo–Kyoto: etwa ¥13.850 (Hikari Shinkansen)
- Kyoto–Hiroshima: etwa ¥10.640
- Hiroshima–Shin-Osaka: etwa ¥10.640 (oder direkt bis Kyoto, der Preis ist nahezu gleich)
- Shin-Osaka–Odawara(小田原, Odawara; für Hakone): etwa ¥11.000–¥12.000 (Schätzung; auch auf einer direkten Strecke kann ein Umstieg erforderlich sein)
- Odawara–Tokyo: etwa ¥3.900 (mit der Odakyu-Linie bis Shinjuku; nicht vom JR Pass abgedeckt, der Vergleichbarkeit halber gibt es jedoch auch die Möglichkeit, JR zu nutzen) oder von Odawara mit JR bis zum Bahnhof Tokyo.
Selbst wenn Sie all diese Strecken nutzen, erreicht die Summe der Einzeltickets möglicherweise nicht den Preis von ¥80.000 für den JR Pass. Der Wert des Passes beschränkt sich jedoch nicht auf Shinkansen-Tickets. Auch JR-Linien innerhalb von Tokyo (zum Beispiel die Yamanote Line), JR-Strecken in Osaka sowie die JR-Fähre nach Miyajima(宮島, Miyajima) sind eingeschlossen. Besonders die psychologische Freiheit, dank der unbegrenzten Nutzung spontan einen Tagesausflug zu unternehmen oder Pläne kurzfristig zu ändern, ist ein großer Vorteil, der sich nicht vollständig in Zahlen ausdrücken lässt. Auf dieser „Grand Itinerary“ durch Tokyo, Kyoto, Hiroshima und Hakone(箱根, Hakone) dürfte sich der 14-tägige JR Pass unter Berücksichtigung von Komfort und Flexibilität wahrscheinlich lohnen oder zumindest einen kleinen finanziellen Vorteil bieten.
Wichtiger Hinweis zu den Preisen: Die JR Group hat angekündigt, die Preise für den landesweiten Japan Rail Pass ab dem 1. Oktober 2026 vor allem über ausländische Verkaufsagenturen zu erhöhen. Der 14-tägige Pass für die normale Wagenklasse soll voraussichtlich ¥84.000 kosten. Auf der offiziellen Website des Japan Rail Pass kann der Kauf jedoch möglicherweise noch für begrenzte Zeit zum Preis vor dem 1. Oktober möglich sein. Prüfen Sie daher kurz vor Ihrer Buchung unbedingt die aktuellen Preise und Aktionen auf der offiziellen Japan-Rail-Pass-Website.
So kaufen Sie den Pass und beginnen seine Nutzung:
Kaufen Sie den Voucher für den JR Pass vor Ihrer Ankunft in Japan. Sie können ihn entweder online über die offizielle JR-Pass-Website bestellen oder einen autorisierten Reiseveranstalter wie OlaChill nutzen. Nach Ihrer Ankunft in Japan legen Sie den Voucher und Ihren Reisepass mit dem „Temporary Visitor“-Stempel an einem größeren JR-Bahnhof vor, beispielsweise am Narita Airport, Haneda Airport, Tokyo Station oder Kyoto Station, und tauschen ihn gegen den eigentlichen Pass ein. Sie können den ersten Nutzungstag innerhalb von 30 Tagen ab dem Umtauschdatum festlegen. Dadurch ist es beispielsweise möglich, die ersten Tage in Tokyo mit dem Nahverkehr zu verbringen und den JR Pass erst an dem Tag zu aktivieren, an dem Sie mit den Fahrten zwischen den Städten beginnen.
Tag 1–4: Der pulsierende Herzschlag von Tokyo
Ihre großartige Japanreise beginnt in Tokyo(東京, Tokyo), einer überwältigend großen und zugleich aufregenden Stadt. Nach der Ankunft am Narita(NRT)- oder Haneda(HND)-International-Airport fahren Sie in die Stadt. Vom Narita Airport bringt Sie der Narita Express (N'EX) in etwa einer Stunde zu wichtigen Bahnhöfen wie Tokyo, Shinjuku(新宿, Shinjuku) oder Shibuya(渋谷, Shibuya). Der Preis beträgt ungefähr ¥3.070 (etwa ₹1.720), und die Fahrt ist vom JR Pass abgedeckt. Vom Haneda Airport fahren Sie mit der Tokyo Monorail bis zur Hamamatsucho Station (vom JR Pass abgedeckt) und steigen dort in eine JR-Linie um. Bis zur Tokyo Station kostet die Fahrt ungefähr ¥500 (etwa ₹280).
Besorgen Sie sich nach Ihrer Ankunft eine aufladbare IC-Karte wie SUICA oder PASMO. Sie ist unverzichtbar, wenn Sie – ähnlich wie mit einer Karte der Delhi Metro – neben JR auch U-Bahnen, private Eisenbahnen und Busse problemlos nutzen möchten. Zur Verwendung halten Sie die Karte einfach an das Lesegerät, etwa an den Zugangsschranken. Bei den Übernachtungsgegenden in Tokyo haben Sie eine große Auswahl. Shinjuku eignet sich, wenn Ihnen Nachtleben und gute Verkehrsanbindungen wichtig sind; Shibuya, wenn Sie eine trendige Atmosphäre suchen; Ueno(上野, Ueno)/Asakusa(浅草, Asakusa), wenn Sie nostalgisches Flair und preisgünstigere Unterkünfte bevorzugen.
Beispielroute für Tokyo (drei volle Tage):
- Tag 1: Moderne Faszination und Shibuya Crossing: Beginnen Sie am Shibuya Crossing, der berühmten Kreuzung, an der sich ein faszinierendes, perfekt organisiertes Chaos abspielt. Erkunden Sie die trendigen Geschäfte und Cafés von Shibuya. Danach geht es weiter nach Shinjuku. Vom Tokyo Metropolitan Government Building können Sie die Stadt kostenlos aus der Vogelperspektive betrachten. Am Abend spazieren Sie durch Kabukicho(歌舞伎町, Kabukicho), das von Neonlichtern erhellte Vergnügungsviertel von Shinjuku, und wählen aus den zahlreichen Restaurants ein Lokal für Ihr Abendessen aus.
- Tag 2: Kultur und die Pracht des Kaiserpalasts: Besuchen Sie zunächst Asakusa mit dem historischen Senso-ji Temple(浅草寺, Sensō-ji). Schlendern Sie durch die Einkaufsstraße Nakamise-dori und halten Sie Ausschau nach traditionellen Souvenirs. Nach diesem Ausflug in die Vergangenheit besuchen Sie den Imperial Palace East Garden auf dem Gelände des früheren Edo Castle(江戸城, Edo-jō), um mehr über die Geschichte des japanischen Kaiserhauses zu erfahren. Am Nachmittag geht es in das Elektronikviertel Akihabara(秋葉原, Akihabara), ein Paradies für Fans von Anime, Manga und elektronischen Geräten.
- Tag 3: Ruhe und Shopping: Verbringen Sie den Vormittag im Ueno Park(上野公園, Ueno Kōen), einer weitläufigen Grünanlage mit Museen, darunter dem Tokyo National Museum, einem Zoo sowie Tempeln und Schreinen. Er ist ein hervorragender Ort zur Erholung und bildet einen starken Kontrast zum Lärm der Stadt. Am Nachmittag können Sie in Ginza(銀座, Ginza) anspruchsvoll einkaufen oder in der Takeshita Street in Harajuku(原宿, Harajuku) einzigartige Boutiquen mit ausgefallener Mode besuchen. Zum Abschluss des Tages empfiehlt sich der Meiji Jingu Shrine(明治神宮, Meiji Jingū), ein stiller, bewaldeter Schrein zu Ehren von Emperor Meiji und Empress Shoken.
Vegetarische und halal-gerechte Küche in Tokyo:
Mit Ernährungseinschränkungen zu essen ist in Japan heute deutlich einfacher als früher, besonders für Vegetarier und muslimische Reisende, erfordert aber weiterhin ein gewisses Maß an Planung. Die japanische Küche verwendet traditionell häufig Dashi, eine Fischbrühe, sowie Zutaten aus Schweinefleisch. In der internationalen Metropole Tokyo gibt es jedoch immer mehr spezialisierte Restaurants.
Für Vegetarier: Suchen Sie nach Restaurants, die buddhistische Shojin Ryori, also vegetarische Tempelküche, anbieten, insbesondere in der Nähe von Tempeln. Inzwischen servieren auch viele Ramen-Restaurants vegane Gerichte. T's Tantan in der Tokyo Station ist für seine köstliche vegane Tantanmen-Ramen bekannt. Ain Soph. Journey ist eine bekannte vegane Kette mit mehreren Filialen in Tokyo und bietet unter anderem Pfannkuchen sowie eine umfangreiche Speisekarte. Izakaya Masaka hat vollständig vegane Gerichte, darunter Gyoza mit knusprigem Rand, und besitzt Filialen in Tokyo und Kyoto. Wenn Sie etwas Besonderes ausprobieren möchten, testen Sie veganes Sushi bei Vegan Sushi Tokyo oder UDATSU SUSHI.
- Nützliche Sätze: „Sumimasen, bejitarian desu“ (すみません、ベジタリアンです – Entschuldigung, ich bin Vegetarier/in), „Niku nashi“ (肉なし – ohne Fleisch), „Sakana nashi“ (魚なし – ohne Fisch), „Dashi nashi“ (だしなし – ohne Fisch-Dashi). Nutzen Sie außerdem aktiv Übersetzungs-Apps.
Halal-gerechte Küche: In Tokyo gibt es zunehmend halal-zertifizierte und muslimfreundliche Restaurants. Für japanische Küche empfehlen sich Halal Ramen Honolu Ebisu sowie Halal Sakura, das japanische und uigurische Küche miteinander verbindet. Für Yakiniku können Sie bei Halal Yakiniku A5 Gyumon in Shibuya oder Halal Wagyu Yakiniku PANGA hochwertiges halal-zertifiziertes Wagyu-Rind genießen. Auch indische und nahöstliche Restaurants gibt es in großer Zahl und sie sind häufig halal. Für eine unkomplizierte und gesunde Mahlzeit ist Falafel Brothers empfehlenswert. Selbst gehobene Restaurants wie Daigo, das Kaiseki auf Basis der Shojin Ryori serviert, können auf Anfrage unter Umständen halal-gerechte Gerichte anbieten. Prüfen Sie unbedingt die Website oder fragen Sie direkt beim Restaurant nach. Moscheen wie Tokyo Camii in Yoyogi Uehara können ebenfalls eine gute Informationsquelle sein, wenn Sie nach halal-freundlichen Lokalen in der Umgebung suchen.
Tag 5–7: Die Seele der alten Kaiserstadt Kyoto
Nachdem Sie die Energie von Tokyo ausgiebig erlebt haben, fahren Sie in das ruhige Kyoto(京都, Kyoto), die frühere Hauptstadt Japans. Die Fahrt mit dem Hikari Shinkansen (vom JR Pass abgedeckt) dauert etwa 2 Stunden und 40 Minuten. Während Sie die schöne Landschaft aus dem Zugfenster betrachten, erreichen Sie bequem die nächste Stadt. Der öffentliche Verkehr in Kyoto besteht hauptsächlich aus Bussen und U-Bahnen und lässt sich effizient nutzen. Wenn Sie mehrmals mit dem Bus fahren möchten, ist der Kyoto City Bus One-Day Pass für ungefähr ¥700 (etwa ₹392) praktisch.
Mit seinen Tausenden Tempeln, traditionellen Holzhäusern und wunderschönen Gärten besitzt Kyoto einen völlig anderen Reiz als Tokyo. Die Stadt möchte in einem ruhigen, entspannten Tempo erkundet werden.
Beispielroute für Kyoto (zwei volle Tage):
- Tag 5: Golden Pavilion und Arashiyama Bamboo Grove: Besuchen Sie früh am Morgen den Golden Pavilion, also Kinkaku-ji(金閣寺, Kinkaku-ji). Er zählt zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Japans. Anschließend fahren Sie nach Arashiyama(嵐山, Arashiyama), das für seinen eindrucksvollen Bambuswald, den Tenryu-ji Temple(天龍寺, Tenryū-ji) und den malerischen Hozugawa River bekannt ist. Wenn Sie Zeit haben, bietet sich auch eine entspannte Bootsfahrt an.
- Tag 6: Fushimi Inari, Gion und Higashiyama: Beginnen Sie am geheimnisvollen Fushimi Inari Shrine(伏見稲荷大社, Fushimi Inari Taisha), wo sich Tausende leuchtend orangefarbene Torii-Tore an den Berghang reihen. Nehmen Sie sich für den Besuch ausreichend Zeit. Am Nachmittag erkunden Sie das historische Viertel Gion(祇園, Gion), das für seine Geisha-Viertelkultur bekannt ist. Schlendern Sie durch die stimmungsvollen Straßen von Higashiyama(東山, Higashiyama) und schauen Sie in Geschäften für traditionelles Kunsthandwerk und in Teehäusern vorbei. Am Abend können Sie durch die Straßen spazieren und hoffen, einer Geiko, der Kyotoer Bezeichnung für eine Geisha, oder einer Maiko, einer Geisha in Ausbildung, zu begegnen.
Vegetarische und halal-gerechte Küche in Kyoto:
In Kyoto, wo die buddhistische Kultur tief verwurzelt ist, können Sie traditionelle vegetarische Küche, Shojin Ryori, ganz selbstverständlich genießen. Einige Tempel verfügen über eigene Restaurants, die diese Küche anbieten. Izakaya Masaka, das bereits für Tokyo erwähnt wurde, besitzt auch eine Filiale in Kyoto, in der Sie vegane Gyoza probieren können. Halal-Restaurants gibt es zwar nicht so viele wie in Tokyo, doch auch in Kyoto wächst die Auswahl. Suchen Sie nach indischen und nahöstlichen Restaurants sowie spezialisierten Lokalen. In Restaurant-Apps wie HappyCow oder Halal Gourmet Japan können Sie die Filter „halal“ oder „vegetarian“ verwenden.
Tag 8–9: Frieden und heilige Tore: Hiroshima & Miyajima
Auf dieser Route erleben Sie sowohl einen zutiefst bewegenden Blick auf die Geschichte als auch eine atemberaubende Naturlandschaft. Von Kyoto fahren Sie mit dem Shinkansen nach Hiroshima(広島, Hiroshima). Die Fahrt dauert ungefähr 1 Stunde und 40 Minuten und ist vom JR Pass abgedeckt. Sie können eine Nacht in Hiroshima verbringen oder mit einem frühen Zug anreisen und am Abend nach Kyoto/Osaka zurückkehren. Eine Übernachtung ermöglicht jedoch einen deutlich entspannteren Aufenthalt.
Beispielroute:
- Tag 8: Die Erinnerung an Hiroshima: Nehmen Sie sich am Vormittag ausreichend Zeit für den Hiroshima Peace Memorial Park and Museum(広島平和記念公園・資料館, Hiroshima-Heiwa-Kinen-Kōen und -Shiryōkan). Dies ist eine unverzichtbare, eindringliche Erfahrung, die Ihnen hilft, die Geschichte der Stadt und ihre Botschaft für den Frieden zu verstehen. Danach besuchen Sie den ikonischen A-Bomb Dome(原爆ドーム, Genbaku Dome), eine UNESCO-Welterbestätte. Am Nachmittag können Sie Hiroshima Castle(広島城, Hiroshima-jō) oder den Shukkei-en Garden(縮景園, Shukkei-en) besuchen und die Widerstandskraft sowie die Schönheit der wiederaufgebauten Stadt aus einer anderen Perspektive erleben.
- Tag 9: Das schwimmende Torii von Miyajima: Fahren Sie von Hiroshima mit einem kurzen JR-Zug zur Miyajimaguchi Station(宮島口駅, Miyajimaguchi-eki) und von dort mit der JR-Fähre zur Miyajima Island(宮島, Miyajima). Beide Verbindungen sind im JR Pass enthalten. Miyajima beherbergt den Itsukushima Shrine(厳島神社, Itsukushima-jinja), der für sein „schwimmendes“ Torii bekannt ist, das besonders bei Flut wunderschön aussieht. Erkunden Sie die Insel, fahren Sie mit der Seilbahn oder gehen Sie zu Fuß auf den Mount Misen(弥山, Misen), um das Panorama zu genießen, und beobachten Sie die zutraulichen wilden Hirsche. Probieren Sie auch die lokalen Spezialitäten, seien Sie bei Ernährungseinschränkungen jedoch vorsichtig. Kehren Sie nach Hiroshima zurück oder fahren Sie mit dem Shinkansen in Richtung Kanto-Region – nach Odawara, wenn Sie Hakone besuchen möchten, oder direkt nach Tokyo, wenn Sie Hakone auslassen.
Vegetarische und halal-gerechte Küche in Hiroshima & Miyajima:
In Hiroshima und Miyajima kann es etwas schwieriger sein als in Tokyo oder Kyoto, bestimmte japanische Restaurants mit vegetarischen oder halal-gerechten Angeboten zu finden, unmöglich ist es jedoch nicht. Indische Restaurants sind bei der Suche nach halal-gerechten Mahlzeiten häufig eine verlässliche Anlaufstelle. In Miyajima sollten Sie bei Streetfood wie Okonomiyaki darauf achten, dass oft Schweinefleisch oder Meeresfrüchte enthalten sind. Suchen Sie nach einem Restaurant, das „modanyaki“ anbietet, oder fragen Sie, ob vegetarische Gerichte erhältlich sind. Bei besonders strengen Ernährungsvorschriften ist es beruhigend, haltbare Snacks für Notfälle dabeizuhaben.
Tag 10–12: Von Natur umgeben: Hakones vulkanische Landschaft (oder die Japanese Alps als Alternative)
Nach Geschichte und Kultur ist es Zeit, sich in der Natur zu erholen. Für Besucher aus Indien und Bangladesch, die Japan zum ersten Mal bereisen, empfiehlt sich Hakone, da es von Tokyo aus leicht erreichbar ist. Sie können gewaltige Vulkanlandschaften, heiße Quellen (Onsen) und Ausblicke auf den Mount Fuji(富士山, Fuji-san) genießen. Abenteuerlustige Reisende finden auch die Japanese Alps(日本アルプス, Japanische Alpen), zum Beispiel Takayama(高山, Takayama) und Shirakawa-go(白川郷, Shirakawa-gō), attraktiv. Dort erleben Sie traditionelleres Japan und eindrucksvolle Berglandschaften, müssen jedoch längere Fahrzeiten einplanen. Hier stellen wir Hakone vor, da die gute Erreichbarkeit und die klassischen Sehenswürdigkeiten im Vordergrund stehen.
Von Kyoto/Hiroshima nach Hakone fahren Sie mit dem Shinkansen bis zur Odawara Station. Von dort nutzen Sie am besten den Hakone Free Pass.
Hakone Free Pass: Das unverzichtbare Ticket für die Besichtigung
Der Hakone Free Pass ist für die Erkundung dieser Region äußerst praktisch. Der Zwei-Tage-Pass ab Shinjuku kostet ¥6.100 (etwa ₹3.416), der Drei-Tage-Pass ¥6.500 (etwa ₹3.640). Darin enthalten sind die Hin- und Rückfahrt ab Shinjuku in Tokyo sowie die unbegrenzte Nutzung von acht Verkehrsmitteln der Odakyu-Gruppe im Hakone-Gebiet, darunter Züge, Busse, Seilbahnen, eine Luftseilbahn und Ausflugsschiffe auf dem Lake Ashi. Wenn Sie von Odawara aus anreisen, können Sie den Pass auch ohne die Hin- und Rückfahrt nach Shinjuku kaufen. Im Vergleich zur Bezahlung der einzelnen Abschnitte des „Hakone Loop“ sparen Sie mit dem Pass Geld. Wenn Sie schneller und komfortabler von Shinjuku nach Hakone-Yumoto reisen möchten, können Sie auf den Limited Express „Romancecar“ upgraden. Dafür ist ein separates Zuschlagticket von etwa ¥1.200 pro Strecke (etwa ₹672) erforderlich.
Beispielroute für Hakone (zwei Übernachtungen, 2,5 Tage):
- Tag 10: Ankunft und Kreuzfahrt auf dem Lake Ashi: Aktivieren Sie nach Ihrer Ankunft in Odawara den Hakone Free Pass und fahren Sie mit der Hakone Tozan Railway nach Hakone-Yumoto(箱根湯本, Hakone-Yumoto). Checken Sie in einem Ryokan(旅館, Ryokan), einem traditionellen japanischen Gasthaus, ein, das häufig private Onsen sowie halal- und vegetarierfreundliche Mahlzeiten anbietet (früh reservieren). Fahren Sie mit dem Hakone Tozan Bus nach Moto-Hakone(元箱根, Moto-Hakone) und beginnen Sie den „Hakone Loop“ mit einer Fahrt im Piratenschiff über den Lake Ashi(芦ノ湖, Ashi-ko). Mit etwas Glück sehen Sie den Mount Fuji. Am Abend entspannen Sie im Onsen Ihres Ryokan.
- Tag 11: Owakudani und Open-Air Museum: Setzen Sie Ihre Rundfahrt fort. Mit der Hakone Ropeway schweben Sie über Owakudani(大涌谷, Ōwakudani), ein aktives Vulkangebiet, das auch „Great Boiling Valley“ genannt wird. Probieren Sie die berühmten schwarzen Eier, die in schwefelhaltigen heißen Quellen gekocht werden. Der Legende nach verlängert jedes Ei das Leben um sieben Jahre. Anschließend fahren Sie mit der Seilbahn und der Hakone Tozan Railway hinunter nach Gora(強羅, Gōra) und besuchen das beeindruckende Hakone Open-Air Museum(箱根 彫刻の森美術館, Hakone Chōkoku no Mori Bijutsukan), einen Park mit Skulpturen unter freiem Himmel. Am Abend können Sie erneut im Onsen entspannen.
- Tag 12: Spaziergang am Vormittag und Rückfahrt nach Tokyo: Besuchen Sie am Vormittag Orte, die Sie bisher verpasst haben, oder machen Sie einen Abstecher zum Hakone Detached Palace Garden(箱根離宮跡庭園, Hakone Rikyū-ato Teien) und zu örtlichen Kunsthandwerksgeschäften. Nach dem Mittagessen fahren Sie zurück nach Tokyo beziehungsweise Shinjuku. Sie können den Romancecar gegen Aufpreis oder einen regulären Odakyu-Zug nehmen.
Packen für wechselnde Klimabedingungen:
Im bergigen Hakone kann es besonders im Frühling und Herbst deutlich kühler sein als in Tokyo. Selbst im Sommer können sich die Abende durch den Wind frisch anfühlen. Packen Sie Kleidung für mehrere Schichten ein, etwa leichte T-Shirts, einen Pullover oder Fleece sowie eine wasser- und winddichte Jacke. Bei einer Reise im Winter müssen Sie mit Schnee und strenger Kälte rechnen; ein dicker Mantel, eine Mütze, Handschuhe und wasserdichte Schuhe sind dann erforderlich. Die klimatischen Unterschiede zwischen den Regionen ähneln der Situation, wenn Sie in Indien sowohl die Ebenen als auch hügelige Gegenden bereisen.
Vegetarische und halal-gerechte Küche in Hakone:
In Hakone gibt es nicht so viele vegetarische oder halal-spezialisierte Restaurants wie in den großen Städten. Wenn Sie in einem Ryokan übernachten, teilen Sie Ihre Ernährungseinschränkungen unbedingt frühzeitig und ausführlich mit. Viele Ryokan können auf Wunsch ein vegetarisches und teilweise auch ein halal-gerechtes Menü im Kaiseki-Stil zusammenstellen. Überprüfen Sie den Inhalt bei Ihrer Ankunft trotzdem noch einmal. Convenience Stores sind praktisch, wenn Sie Snacks und einfache Lebensmittel benötigen.
Tag 13–14: Abschluss der Reise in Tokyo und Vorbereitung der Abreise
Ihre großartige Japanreise endet mit der Rückkehr nach Tokyo. Nun bleibt Zeit für letzte Besichtigungen, den Souvenirkauf und die Vorbereitungen für die Abreise. Von Hakone fahren Sie mit dem Hakone Free Pass zurück nach Shinjuku.
- Tag 13: Letzter Spaziergang und Shopping in Tokyo: Verbringen Sie den letzten vollständigen Tag damit, Ihre bevorzugten Viertel in Tokyo noch einmal zu besuchen, bisher verpasste Orte nachzuholen oder Souvenirs zu kaufen. In Shinjuku, Shibuya und Ginza reicht die Auswahl von Kaufhäusern bis zu individuellen Boutiquen. Auch der Tokyo SkyTree(東京スカイツリー, Tokyo Skytree) mit seinem atemberaubenden Ausblick oder ein letztes unvergessliches Abendessen bieten sich an.
- Tag 14: Abreise: Je nach Flugzeit können Sie zum Abschluss noch ein japanisches Frühstück genießen oder kurz einen lokalen Markt besuchen. Planen Sie den Weg zum Flughafen mit ausreichend Zeit. Wenn Sie vom Narita Airport abfliegen, ist der Narita Express (N'EX) praktisch und wird abgedeckt, sofern Ihr JR Pass noch gültig ist. Andernfalls können Sie einen Flughafenbus oder eine konventionelle Zugverbindung nutzen. Zum Haneda Airport gelangen Sie effizient mit der Tokyo Monorail oder der Keikyu Line. Bei einem internationalen Flug sollten Sie mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen eintreffen.
Maßnahmen für Ihr Gepäck:
Japanische Bahnhöfe verfügen über zahlreiche Münzschließfächer, doch besonders große Koffer können schnell keinen Platz mehr finden. Eine gute Alternative sind Gepäckdienste wie Yamato Transport (Black Cat) oder Sagawa Express, also ein Takuhaibin(宅配便, Takuhaibin). Sie können Ihr Gepäck vom Hotel direkt zum nächsten Hotel oder zum Flughafen schicken lassen. Der Service ist äußerst zuverlässig und ermöglicht es Ihnen, leicht und unbeschwert zu reisen, ohne schwere Koffer durch überfüllte Bahnhöfe ziehen zu müssen. Da der Versand auf vielen Strecken zwischen Städten einen Tag dauert, sollten Sie mit ausreichend Zeit planen.
Die Japanreise meistern: Reisetempo, Gepäck und praktische Informationen
Für Reisende aus Indien und Bangladesch, die Japan zum ersten Mal besuchen, ist eine sorgfältige Vorbereitung entscheidend, damit die zweiwöchige Reise erfüllend und möglichst stressfrei wird.
Das richtige Reisetempo gegen Erschöpfung:
Japan besitzt unzählige Sehenswürdigkeiten, und es ist verlockend, alle sehen zu wollen. Wenn Sie Ihren Terminkalender jedoch zu voll packen, werden Sie schnell erschöpft sein.
- Zeit für Transfers einplanen: Berücksichtigen Sie die Fahrtzeiten zwischen den Städten in Ihrer Route. Auch wenn der Shinkansen schnell ist, benötigen Sie zusätzlich Zeit für den Weg zum Bahnhof, die Orientierung in großen Terminals und den Check-in in einer neuen Unterkunft.
- Aktive und entspannte Tage kombinieren: Wechseln Sie intensive Besichtigungstage mit leichteren Tagen ab. Nach einem Tag, an dem Sie Tokyo ausführlich erkundet haben, können Sie am nächsten Tag beispielsweise nur ein Museum besuchen, gemütlich durch einen Park spazieren oder den Tag bewusst langsamer angehen.
- Pausen einbauen: Unterschätzen Sie nicht, wie wichtig Erholung ist. Japanische Städte sind dicht und die ständige Fülle an Eindrücken kann ermüdend wirken. Trinken Sie in einem lokalen Café einen Kaffee, beobachten Sie eine Stunde lang die Menschen oder ruhen Sie sich einfach im Hotel aus.
- Aufenthalte in Umsteigestädten kurz halten: An Orten wie Hiroshima kann eine Übernachtung oder ein sehr früher Tagesausflug von Kyoto aus ausreichen, wenn Sie sich auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten konzentrieren. Außerdem müssen Sie dadurch seltener das Hotel wechseln.
Clever packen für wechselnde Klimabedingungen:
Japan hat vier Jahreszeiten, und je nach Saison verändert sich die benötigte Ausrüstung deutlich. Selbst innerhalb derselben Jahreszeit unterscheiden sich die Temperaturen in Städten von denen in Bergregionen wie Hakone oder den Alpen.
- Kleidung in Schichten: Zu jeder Jahreszeit ist das Zwiebelprinzip am effektivsten. So können Sie Temperaturunterschiede zwischen Innenräumen, in denen Heizung oder Klimaanlage oft stark eingestellt sind, und Außenbereichen ebenso ausgleichen wie Unterschiede zwischen den Regionen.
- Bequeme Schuhe: Sie werden sehr viel zu Fuß unterwegs sein. Gut eingelaufene, bequeme Schuhe sind unverzichtbar.
- Regenschutz: Japan hat die Regenzeit, Tsuyu(梅雨, Tsuyu), die dem Monsun in Indien und Bangladesch ähnelt und von Juni bis Mitte Juli dauert. Regen kann jedoch das ganze Jahr über auftreten. Ein kompakter Regenschirm und eine leichte wasserdichte Jacke sind daher stets nützlich.
- Elektronische Geräte: Ein Universaladapter für Japan (Typ A/B, 100 V, 50/60 Hz), eine tragbare Powerbank und Ladekabel für alle Geräte gehören unbedingt ins Gepäck. WLAN ist weit verbreitet, aber ein tragbares WLAN-Gerät oder eine lokale SIM-Karte kann sehr praktisch sein.
- Medikamente und Toilettenartikel: Wenn Sie verschreibungspflichtige Medikamente benötigen, bringen Sie diese zusammen mit einer einfachen Reiseapotheke mit. Japans Apotheken sind ausgezeichnet, doch bestimmte Marken sind möglicherweise schwer zu finden. Viele Hotels stellen grundlegende Pflegeprodukte bereit; wenn Sie bestimmte Produkte gewohnt sind, sollten Sie diese trotzdem selbst mitbringen.
Internet und Kommunikation:
Eine Internetverbindung lässt sich problemlos organisieren. Sie können am Flughafen ein tragbares WLAN-Gerät (Pocket Wi-Fi) mieten oder es im Voraus bestellen und an Ihr Hotel liefern lassen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine lokale SIM-Karte ausschließlich für mobile Daten zu kaufen. Damit haben Sie jederzeit Zugriff auf Navigations-Apps – Google Maps ist für öffentliche Verkehrsmittel besonders praktisch –, Übersetzungs-Apps und Kommunikationsmöglichkeiten.
Kulturelle Umgangsformen (kurz zusammengefasst):
Japaner sind gegenüber Fehlern von Reisenden meist tolerant, doch die Einhaltung grundlegender Regeln ist ein Zeichen von Respekt.
- Verbeugen: Eine leichte Verbeugung ist eine übliche Begrüßung und Ausdruck von Respekt.
- Schuhe: In Wohnungen, traditionellen Restaurants, einigen Tempeln und Ryokan ziehen Sie die Schuhe aus. Achten Sie auf Schuhregale oder ausgewiesene Ablageflächen.
- Essstäbchen: Stellen Sie Essstäbchen nicht senkrecht in eine Reisschale, da dies an Opfergaben für Verstorbene erinnert. Vermeiden Sie es außerdem, Speisen von Stäbchen zu Stäbchen weiterzugeben.
- Öffentliche Verkehrsmittel: Sprechen Sie im Zug leise und vermeiden Sie Telefonate. Essen und Trinken in normalen Nahverkehrszügen ist im Allgemeinen nicht gern gesehen, im Shinkansen ist es dagegen erlaubt.
Vegetarische und halal-gerechte Küche in Japan: Ein praktischer Leitfaden
Die Frage, ob Sie vegetarische oder halal-gerechte Mahlzeiten finden können, ist für Reisende aus Indien und Bangladesch ein sehr reales Anliegen. In der traditionellen japanischen Küche werden häufig Fisch beziehungsweise Dashi und Schweinefleisch verwendet, doch die Situation verändert sich schnell.
Die Herausforderungen verstehen:
- Dashi (Fischbrühe): Auch Gerichte, die auf den ersten Blick vegetarisch wirken, etwa Miso-Suppe, werden häufig mit Dashi zubereitet. Fragen Sie unbedingt nach oder wählen Sie Restaurants, die ausdrücklich „no dashi“ oder „vegan“ angeben.
- Versteckte tierische Zutaten: Gelatine aus Schweinefleisch kann in Süßigkeiten enthalten sein, und Ramen-Brühen oder Saucen können Schweineextrakte enthalten.
- Sprachbarriere: Japaner sind oft sehr hilfsbereit, doch nicht alle Restaurantmitarbeiter können komplizierte Ernährungseinschränkungen auf Englisch verstehen.
So gehen Sie am besten vor:
- Im Voraus recherchieren: Nutzen Sie Apps und Websites wie HappyCow für vegane und vegetarische Angebote, Halal Gourmet Japan sowie Online-Blogs. Viele Restaurants veröffentlichen ihre Speisekarten online.
- Wichtige Sätze lernen:
- „Sumimasen, bejitarian desu.“ (すみません、ベジタリアンです。 – Entschuldigung, ich bin Vegetarier/in.)
- „Niku nashi de onegaishimasu.“ (肉なしでお願いします。 – Bitte ohne Fleisch.)
- „Sakana nashi de onegaishimasu.“ (魚なしでお願いします。 – Bitte ohne Fisch.)
- „Dashi nashi de onegaishimasu.“ (だしなしでお願いします。 – Bitte ohne Fisch-Dashi.)
- Für halal: „Halal desu ka?“ (ハラールですか? – Ist das halal?) oder „Butaniku nashi de onegaishimasu.“ (豚肉なしでお願いします。 – Bitte ohne Schweinefleisch.)
- Eine Karte zu den Ernährungseinschränkungen mitbringen: Drucken Sie eine kleine Karte aus, auf der auf Japanisch erklärt wird, dass Sie Fleisch, Fisch, Dashi, Alkohol/Mirin, Schweinefleisch und andere Zutaten vermeiden möchten, und zeigen Sie sie dem Personal.
- Bestimmte Küchen auswählen:
- Indische, pakistanische und bangladeschische Restaurants: Besonders in den großen Städten sind sie vergleichsweise verlässliche Adressen für vegetarische oder halal-gerechte Speisen. Häufig ist dies deutlich gekennzeichnet.
- Restaurants der nahöstlichen Küche: Falafel, Hummus und Kebab sind normalerweise eine sichere Wahl.
- Vegane und vegetarische Spezialrestaurants: Diese werden in Tokyo und Kyoto immer zahlreicher. Die Bezeichnung „Naturkost“ oder „Bio“ bedeutet jedoch nicht automatisch, dass alle Gerichte vegan oder vegetarisch sind – fragen Sie unbedingt nach.
- Shojin Ryori: Diese traditionelle Küche buddhistischer Tempel ist grundsätzlich vegetarisch und häufig auch vegan. Sie bietet eine hervorragende Möglichkeit, Kultur und Essen gleichzeitig kennenzulernen.
- Convenience Stores: 7-Eleven, FamilyMart und Lawson sind praktisch, um Snacks, frisches Obst und Salate zu kaufen (prüfen Sie die Zutaten sorgfältig). Manchmal finden Sie dort auch vegetarische Onigiri oder Sandwiches. Halten Sie Ausschau nach Onigiri mit Umeboshi (梅干し, eingelegten Pflaumen) oder Konbu (昆布, Kelp).
- Supermärkte: Dort können Sie frisches Gemüse und Obst, Brot sowie verarbeitete Lebensmittel mit klar gekennzeichneten Zutaten kaufen.
- Flexibel bleiben: Auch wenn sich die Situation verbessert, kann die Auswahl in manchen Situationen begrenzt sein. Sie sollten bereit sein, einfache Gerichte wie weißen Reis und gegrilltes Gemüse zu wählen oder Instantnudeln und verzehrfertige Lebensmittel von zu Hause mitzubringen.
Wenn Sie im Voraus Informationen sammeln und sich gut vorbereiten, kann eine kulinarische Reise durch Japan sowohl für Vegetarier als auch für Reisende mit halal-gerechter Ernährung ebenso erfüllend sein wie das Sightseeing.
Wichtige Punkte
- Die JR-Pass-Berechnung ist entscheidend: Ein 14-tägiger JR Pass für ¥80.000 (etwa ₹44.800) bietet bei einer weitreichenden Reise durch mehrere Städte Komfort und mögliche Einsparungen. Bei einer zurückhaltenderen Route kann es jedoch günstiger sein, einzelne Tickets zu kaufen. Prüfen Sie die Preisänderung ab dem 1. Oktober 2026.
- Die Reise ausgewogen planen: Verbinden Sie Besichtigungen in lebhaften Städten mit ruhigen Kulturstätten und Zeit in der Natur, um Erschöpfung zu vermeiden. Packen Sie den Zeitplan nicht zu voll und lassen Sie Raum für freie Zeit und Erholung.
- Öffentliche Verkehrsmittel optimal nutzen: Verwenden Sie in den Städten IC-Karten wie SUICA und PASMO und in Hakone den Hakone Free Pass. Für die Navigation ist Google Maps besonders zuverlässig.
- Die Essensrecherche priorisieren: Besonders in Tokyo und Kyoto wächst die Auswahl an vegetarischen und halal-gerechten Angeboten. Informieren Sie sich im Voraus über Restaurants, lernen Sie wichtige japanische Sätze oder nutzen Sie eine Übersetzungs-App, um Ihre Ernährungseinschränkungen klar mitzuteilen.
- Auf jedes Klima vorbereitet sein: Das Wetter in Japan unterscheidet sich je nach Region und Jahreszeit erheblich. Besonders bei einem Besuch in Bergregionen wie Hakone sind Kleidung in Schichten, bequeme Schuhe und Regenschutz unverzichtbar.
- Praktische Dienstleistungen nutzen: Verwenden Sie den Gepäckversand (Takuhaibin), damit Sie leichter zwischen den Städten reisen können. Wie bei den effizienten Logistikdiensten in Indien und Bangladesch wird Ihre Reise dadurch erheblich angenehmer.
- Die Kultur respektieren: Wenn Sie grundlegende japanische Umgangsformen wie Verbeugen, das Ausziehen der Schuhe und Ruhe im Zug kennen, wird Ihr Aufenthalt angenehmer und der Kontakt mit den Einheimischen intensiver.
Häufig gestellte Fragen
F. Ist Japan für Reisende aus Indien und Bangladesch teuer? A. Japan gilt häufig als teuer, doch mit einer durchdachten Planung können Sie problemlos reisen. Im Vergleich zu den Vereinigten Staaten sind die Lebenshaltungskosten in Japan im Allgemeinen niedriger, und auch Essen außer Haus ist relativ erschwinglich. Wenn Sie preisgünstige Unterkünfte wählen, den JR Pass sorgfältig kalkulieren und einige Mahlzeiten in Convenience Stores kaufen, können Sie die Kosten reduzieren. Eine zweiwöchige Reise ohne Flugkosten kann je nach Ihrer Auswahl etwa ₹196.000–₹280.000 (¥350.000–¥500.000) kosten.
**F. Wie gehe ich in Japan mit vegetarischen Ernährungseinschränkungen um?
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