
Tokio–Kamakura–Hakone: Zweitägige Gruppenreise mit dem Reisebus
Kombinieren Sie Kamakuras Küste und Tempel mit einer Übernachtung in einem Hakone-Onsen und einer malerischen Rundfahrt am Ashi-See – der ideale Gruppenausflug ab Tokio.
21. Aug. 2026·✍️ olablog·⏱ 10 Min. Lesezeit
Kombinieren Sie Kamakuras Küste und Tempel mit einer Übernachtung in einem Hakone-Onsen und einer malerischen Rundfahrt am Ashi-See – der ideale Gruppenausflug ab Tokio.
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Zwei Tage ab Tokio: Küstenkultur, Berglandschaften und ein Onsen-Aufenthalt
Eine Tokio-Reise wird noch eindrucksvoller, wenn Sie zwei ganz unterschiedliche nahe gelegene Ziele hinzufügen. Erkunden Sie am ersten Tag die von Tempeln gesäumten Straßen Kamakuras, historische Schreine und die Pazifikküste. Anschließend geht es weiter nach Hakone, wo Sie eine erholsame Nacht in einem traditionellen Onsen-Ort verbringen. Am zweiten Tag fahren Sie rund um den Ashi-See, genießen die Berglandschaft und kehren nach Tokio zurück, ohne das Hotel wechseln oder die Gruppe auf mehrere Autos aufteilen zu müssen.
Für größere Gruppen ist ein Reisebus mit 45–50 Sitzplätzen deutlich komfortabler, als mehrere Mietwagen oder Zugverbindungen zu koordinieren. Alle reisen gemeinsam, das Gepäck bleibt bei der Gruppe und ein lizenzierter japanischer Anbieter kümmert sich um die örtlichen Straßen, Parkmöglichkeiten und die Routenplanung.
Diese Route eignet sich hervorragend für Familien, Schulgruppen, Hochzeitsgesellschaften, Firmenausflüge und generationenübergreifende Reisen.
Auf einen Blick

- Tag 1: Tokio → Tempel und Küste von Kamakura → Onsen-Hotel in Hakone
- Tag 2: Hakone-Schrein und Ashi-See → optional Owakudani oder Aussichtspunkte in Hakone → Tokio
- Empfohlenes Fahrzeug: Reisebus mit 45–50 Sitzplätzen
- Ideal für: Gruppen, die Kultur, Küstenlandschaften, heiße Quellen und ein entspanntes Tempo verbinden möchten
- Übernachtung: Hakone, idealerweise in Seenähe oder in einem gut gelegenen Onsen-Viertel
Die Route sollte als flexibler Plan und nicht als Wettlauf zwischen Sehenswürdigkeiten verstanden werden. Sowohl Kamakura als auch Hakone belohnen langsames Reisen – besonders, wenn ältere Gäste, kleine Kinder oder Reisende mit Gepäck zur Gruppe gehören.
Tag 1: Von Tokio nach Kamakura und weiter nach Hakone
Vormittag: Kamakuras historisches Tempelviertel
Verlassen Sie Tokio am Morgen und fahren Sie in Richtung Kamakura. Die Fahrzeit hängt vom Verkehr und Ihrem Abfahrtsort ab, daher ist ein früher Start hilfreich. Mit einem Reisebus kann die Gruppe von einem zentralen Abholort aufbrechen, etwa einem Hotel, einem Treffpunkt in Bahnhofsnähe oder einem ausgewiesenen Busstandort.
Beginnen Sie mit Kotoku-in, der Heimat von Kamakuras berühmtem Großen Buddha. Die Statue unter freiem Himmel gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und lässt sich gut mit dem nahe gelegenen Hase-dera verbinden. Der Hase-dera ist für seine Gärten, die Aussicht vom Hang und seine saisonalen Blumen bekannt und bietet eine angenehme Gelegenheit, nach der Anreise zur Ruhe zu kommen.
Fahren Sie anschließend zum Mittagessen ins Zentrum von Kamakura. Rund um die Komachi-dori gibt es viele ungezwungene Lokale – von regionalen Fisch- und Nudelgerichten bis zu Cafés und japanischen Süßspeisen. Für eine große Gruppe empfiehlt es sich dringend, ein Restaurant im Voraus zu reservieren. Ein vorab vereinbartes Menü kann außerdem dabei helfen, den Zeitplan einzuhalten.
Nachmittag: Tsurugaoka Hachimangu und die Küste
Besuchen Sie nach dem Mittagessen Tsurugaoka Hachimangu, den bedeutendsten Shinto-Schrein Kamakuras. Der breite Zugangsweg, die Teiche und der erhöht gelegene Hauptschrein vermitteln ein eindrucksvolles Gefühl des Ankommens. Planen Sie genügend Zeit ein, damit die Gruppenmitglieder in unterschiedlichem Tempo gehen und sich an einem klar vereinbarten Treffpunkt wieder versammeln können.
Bei gutem Wetter können Sie einen Abstecher zur Yuigahama Beach oder zu einem anderen nahe gelegenen Küstenabschnitt einplanen. Der Reiz Kamakuras entsteht durch den Kontrast zwischen der Atmosphäre einer ehemaligen Hauptstadt und dem entspannten Charakter eines Badeorts. Ihre Gäste können einen kurzen Spaziergang machen, Fotos aufnehmen oder einfach eine Pause einlegen, bevor der zweite Teil der Reise beginnt.
Ein Reisebus in voller Größe ist hier praktisch, da die Gruppe Tagesgepäck und Einkäufe, sofern vom Anbieter erlaubt, im Bus lassen kann. Große Fahrzeuge können jedoch möglicherweise nicht direkt an jeder Sehenswürdigkeit halten. Ihr Anbieter kann geeignete Ausstiegs- und Parkplätze auswählen, sodass die Gruppe den letzten Abschnitt gemeinsam zu Fuß zurücklegt.
Abend: Weiterfahrt nach Hakone und Check-in
Am späten Nachmittag verlassen Sie Kamakura in Richtung Hakone. Bei starkem Verkehr kann die Fahrt länger dauern, daher ist es sinnvoll, den letzten Besuch in Kamakura flexibel zu halten. Wenn Sie vor dem Abendessen ankommen, hat die Gruppe Zeit zum Einchecken, kann die Einrichtungen der Unterkunft nutzen und sich auf den gemächlicheren Rhythmus eines Bergferienorts einstellen.
Ein traditionelles Ryokan ist eine naheliegende Wahl für diese Route. Je nach Unterkunft schlafen die Gäste auf Futons, genießen ein japanisches Abendessen und nutzen gemeinschaftliche oder private Thermalbäder. Klären Sie vor der Buchung die Baderegeln, Bestimmungen zu Tätowierungen, Essenszeiten und die Zimmeraufteilung mit der Unterkunft.
Für Gruppen ist es außerdem wichtig zu prüfen, ob das Ryokan einen Reisebus in voller Größe aufnehmen kann. Einige Unterkünfte liegen an engen Straßen oder verfügen nur über begrenzte Wendemöglichkeiten. Falls die Zufahrt für den Bus eingeschränkt ist, kann der Anbieter einen praktischen Transferpunkt organisieren oder ein besser zugängliches Hotel empfehlen.
Tag 2: Rundfahrt am Ashi-See
Vormittag: Hakone-Schrein und Ashi-See
Beginnen Sie den zweiten Tag rund um den Ashi-See, eine der charakteristischen Landschaften Hakones. Besuchen Sie den Hakone-Schrein, der an seinem im Wasser stehenden Torii-Tor zu erkennen ist. Die Lage am See wirkt bei Nebel oder im frühen Morgenlicht besonders stimmungsvoll, allerdings können sich an beliebten Fotospots Warteschlangen bilden.
Der Reisebus dient der Gruppe als praktischer Ausgangspunkt, während Sie die Umgebung des Sees erkunden. Nehmen Sie eine leichte Jacke und bequeme Schuhe mit, denn in Hakone kann es kühler als in Tokio sein und die Wege können uneben oder feucht sein.
Je nach Jahreszeit, Sichtverhältnissen und Betriebsbedingungen können Sie eine Bootsfahrt auf dem See oder einen weiteren Aussichtspunkt hinzufügen. Für diese Aktivitäten sind möglicherweise separate Reservierungen erforderlich; außerdem sollten sie an das bevorzugte Tempo der Gruppe angepasst werden. Wenn einige Reisende nicht mit dem Boot oder einer Seilbahn fahren möchten, kann die Route auch vollständig auf dem Landweg gestaltet werden.
Mittag: Owakudani oder ein flexibler Aussichtsstopp
Wenn die Bedingungen es zulassen, fahren Sie weiter nach Owakudani, Hakones vulkanischem Tal. Die Gegend ist für ihre eindrucksvolle Landschaft, Dampfaustritte und den Blick auf den Fuji an klaren Tagen bekannt. Das Wetter kann sich schnell ändern und der Zugang kann gelegentlich eingeschränkt sein – halten Sie daher eine Alternative bereit.
Ein flexibler Plan könnte Folgendes beinhalten:
- Ein längeres Mittagessen in der Nähe des Ashi-Sees
- Das Hakone Open-Air Museum
- Ein Café am See und eine kurze Wanderroute
- Einen je nach Wetter- und Straßenverhältnissen ausgewählten Aussichtspunkt
- Zusätzliche Zeit im Ryokan vor der Abfahrt
Diese Flexibilität ist einer der wichtigsten Vorteile eines privaten Reisebusses. Die Gruppe muss sich nicht nach einer festen Zugverbindung richten, und der Anbieter kann die Reihenfolge der Stopps ändern, wenn sich Verkehr, Wetter oder die Bedingungen an einer Sehenswürdigkeit verändern.
Nachmittag: Rückfahrt nach Tokio
Beginnen Sie nach dem Mittagessen die Rückfahrt nach Tokio. Planen Sie einen großzügigen Zeitpuffer für den Verkehr ein, insbesondere wenn Gäste am Abend Flüge oder Anschlusszüge erreichen müssen. Falls Ihre Gruppe Haneda oder Narita erreichen muss, teilen Sie dies dem Anbieter bereits bei der Anfrage mit, damit Route, Gepäckraum und Ankunftszeit entsprechend geplant werden können.
| Reiseart | Größter Vorteil | Wichtigster Aspekt |
|---|---|---|
| Reisebus mit 45–50 Sitzplätzen | Die Gruppe bleibt zusammen, das Gepäck ist gut untergebracht und die Route bleibt flexibel | Geeignete Abhol-, Park- und Hotelzufahrten erforderlich |
| Mehrere Mietwagen | Mehr Bewegungsfreiheit für kleine Teilgruppen | Die Fahrer müssen sich auf unbekannten Straßen zurechtfinden und in Kontakt bleiben |
| Öffentliche Verkehrsmittel | Praktisch für Individualreisende und zentrale Routen | Umstiege, Gepäck und feste Fahrpläne können für eine große Gruppe schwierig sein |
Planung der Reisebus-Charter
Warum ein Reisebus in voller Größe zu dieser Route passt
Ein Reisebus mit 45–50 Sitzplätzen eignet sich für Gruppen, die gemeinsam reisen möchten, ohne dass die Gäste selbst fahren müssen. Besonders praktisch ist er, wenn die Route Folgendes umfasst:
- Abholung an mehreren Hotels oder einen zentralen Abfahrtsort
- Koffer, die von Tokio nach Hakone transportiert werden
- Reisende mit unterschiedlichem Gehtempo
- Einkaufstaschen, Sportausrüstung oder Veranstaltungsmaterial
- Die Rückkehr nach Tokio nach mehreren Stopps in ländlichen oder küstennahen Gebieten
Die endgültige Fahrzeugwahl hängt von der Gruppengröße, dem Gepäckvolumen und der Straßenanbindung ab. Auch eine Gruppe, die nicht alle Sitze benötigt, kann sich wegen des Stauraums und der großzügigen Innenaufteilung für einen Reisebus in voller Größe entscheiden.
Geschätztes Charter-Budget
Längere und mehrtägige Fahrten werden auf Anfrage auf Basis des Tagespreises (45 Sitze ¥99,000 pro 10-Stunden-Tag) kalkuliert, zuzüglich etwaiger Zusatzstunden, Maut, Parkgebühren und Übernachtungskosten des Fahrers. Der Preis hängt unter anderem von der Jahreszeit, dem Abfahrtsort, der Einsatzdauer des Busses, der Kilometerzahl, Mautgebühren, Parkkosten, den Anforderungen an die Unterkunft und den Details der Route ab. Das genaue Angebot wird nach Prüfung Ihrer Routen- und Gruppenangaben über das Buchungsformular erstellt.
Für eine reibungslose Planung sollten Sie Folgendes vorbereiten:
- Anzahl der Passagiere und ungefähres Gepäckvolumen
- Abhol- und Rückgabeorte in Tokio
- Hotel in Hakone oder bevorzugte Unterkunftsgegend
- Gewünschte Sehenswürdigkeiten und bevorzugtes Gehtempo
- Fristen für Flüge, Züge oder Veranstaltungen
- Anforderungen an Barrierefreiheit oder Kindersitze
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Praktische Tipps für eine komfortable zweitägige Reise
- Tragen Sie Schuhe, die für Tempelwege, Zugänge zu Schreinen und unebenen Untergrund geeignet sind.
- Packen Sie eine kleine Tasche für die Übernachtung, falls der Reisebus größere Koffer verstaut.
- Nehmen Sie mehrere Kleidungsschichten mit; in Hakone ist es im Allgemeinen kühler und wechselhafter als in Tokio.
- Klären Sie, ob Ihre Unterkunft in den Badeeinrichtungen Tätowierungen erlaubt.
- Planen Sie für den ersten Tag nicht zu viele Sehenswürdigkeiten ein.
- Fragen Sie nach Parkmöglichkeiten für den Reisebus, bevor Sie Restaurants und Hotels endgültig buchen.
- Halten Sie für Owakudani, Aktivitäten am See und Aussichtspunkte im Freien eine wetterbedingte Alternative bereit.
- Legen Sie Treffpunkte und Abfahrtszeiten fest, bevor die Gäste den Bus verlassen.
FAQ
Eignet sich diese Route für eine große Familie oder eine Gruppe mit unterschiedlichen Altersgruppen?
Ja. Der Reisebus hält alle zusammen, während die Route an unterschiedliche körperliche Voraussetzungen angepasst werden kann. Sie können außerdem die Zahl der Stopps reduzieren und mehr Zeit im Hotel oder am See verbringen.
Kann der Reisebus direkt zu jeder Sehenswürdigkeit in Kamakura und Hakone fahren?
Nicht immer. Historische Viertel, enge Bergstraßen und Bereiche mit eingeschränkten Parkmöglichkeiten können den direkten Zugang begrenzen. Der Anbieter ermittelt geeignete Ausstiegsstellen und erklärt im Voraus, welche Strecken zu Fuß zurückgelegt werden müssen.
Sollten wir in einem Ryokan oder einem Hotel in Hakone übernachten?
Ein Ryokan bietet mit Tatami-Zimmern, japanischen Mahlzeiten und Onsen-Bädern ein besonders traditionelles Erlebnis. Ein Hotel kann eine einfachere Zufahrt für den Reisebus und vertrautere Zimmeraufteilungen bieten. Die richtige Wahl hängt von den Vorlieben und der Mobilität Ihrer Gruppe ab.
Können wir eine Besichtigung des Fuji in diesen Plan aufnehmen?
Möglicherweise, abhängig von Wetter, Straßenverhältnissen und der verfügbaren Zeit. Ein Blick auf den Fuji ist nie garantiert. Daher sollte er eher als Bonus und nicht als Hauptzweck der Reise betrachtet werden.
Wann sollten wir das genaue Charter-Angebot anfordern?
Fordern Sie es an, sobald Sie die Zahl der Passagiere, den Abholbereich in Tokio, die Unterkunft in Hakone und die gewünschten Stopps kennen. Mit diesen Angaben kann das Buchungsteam einen passenden Reisebus empfehlen und die genaueste Route zusammenstellen.
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