
Erste Tokio-Reise ohne Stress: Die besten 3-Tage-Route mit Kosten im Detail
Sie besuchen Tokio zum ersten Mal? Hier finden Sie eine effiziente 3-Tage-Route für Individualreisende zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Mit praktischen Zeitplänen, detaillierten Anfahrtswegen, Restauranttipps sowie einer vollständigen Kostenübersicht inklusive Verkehrsmitteln und Eintrittspreisen.
12. März 2026·✍️ olablog·⏱ 19 Min. Lesezeit
Sie besuchen Tokio zum ersten Mal? Hier finden Sie eine effiziente 3-Tage-Route für Individualreisende zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Mit praktischen Zeitplänen, detaillierten Anfahrtswegen, Restauranttipps sowie einer vollständigen Kostenübersicht inklusive Verkehrsmitteln und Eintrittspreisen.
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Tokio ist als Hauptstadt Japans eine der größten Metropolen der Welt, in der rund 14 Millionen Menschen leben. Auf der riesigen Stadtfläche konzentrieren sich unzählige Attraktionen – von historischen Sehenswürdigkeiten über avantgardistische Kultur bis hin zu hervorragendem Essen und Shopping. Wer zum ersten Mal kommt, kann deshalb leicht das Gefühl bekommen, gar nicht zu wissen, wo er anfangen soll. Besonders das komplexe öffentliche Verkehrsnetz mit mehr als 300 miteinander verbundenen Bahnhöfen kann Reisende ohne Erfahrung beim Umsteigen vor Herausforderungen stellen und wertvolle Zeit kosten.
In diesem Artikel stellen wir eine 3-Tage-Route vor, mit der Sie Tokio bei Ihrem ersten Besuch entspannt und zugleich besonders abwechslungsreich erleben können. Der Plan basiert auf meinen Erfahrungen aus sechs früheren Tokio-Reisen und legt Wert auf effiziente Wege sowie eine ausgewogene Mischung der unterschiedlichen Seiten der Stadt. Wir halten die Zahl der Umstiege möglichst gering, berücksichtigen das Budget und nehmen Sie mit auf eine Reise durch ein Tokio, in dem Tradition und Moderne unmittelbar miteinander verschmelzen. Für deutsche Staatsangehörige ist die Einreise zu touristischen Zwecken grundsätzlich bis zu 90 Tage ohne Visum möglich; prüfen Sie vor der Reise dennoch die aktuell geltenden Einreisebestimmungen.
Voraussetzung für diese Route: Wir gehen davon aus, dass Sie in der Nähe des Shinjuku Station oder Shibuya Station übernachten. Beide Viertel bieten eine sehr gute Anbindung an die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Tokios. Falls Ihr Hotel in Asakusa oder Ueno liegt, können Sie den Zeitplan von Tag 1 und Tag 3 vertauschen und dadurch noch effizienter unterwegs sein.
Tag 1: Geschichte, Subkultur und funkelnde Abendansichten (Asakusa, Akihabara und Ginza)

Am ersten Tag starten Sie in Asakusa, wo traditionelle japanische Kultur bis heute lebendig ist. Anschließend geht es nach Akihabara, dem Zentrum für Elektronik, Anime und Videospiele, bevor der Tag in Ginza, dem eleganten Viertel für Erwachsene, ausklingt. So erleben Sie an einem einzigen, abwechslungsreichen Tag viele der unterschiedlichen Gesichter Tokios.
8:00 Uhr morgens: Der historische Senso-ji und die Nakamise-dori
Beginnen Sie Ihre Reise am Senso-ji, dem ältesten Tempel Tokios. Wenn Sie früh am Morgen kommen, sind noch vergleichsweise wenige Menschen unterwegs und Sie können die feierliche, eindrucksvolle Atmosphäre in Ruhe auf sich wirken lassen.
- Nächstgelegene Stationen: Tokyo Metro Ginza Line, Asakusa Station (G-19), und Toei Subway Asakusa Line, Asakusa Station (A-18)
- Anreise ab Shinjuku Station: Mit der Tokyo Metro Marunouchi Line bis Ginza Station (etwa 16 Minuten), dort Umstieg in die Tokyo Metro Ginza Line und weiter bis Asakusa Station (etwa 15 Minuten). Gesamtdauer etwa 35 Minuten, Fahrpreis 230 Yen.
- Adresse des Senso-ji: 2-3-1 Asakusa, Taito-ku, Tokio 111-0032
- Eintritt Senso-ji: Kostenlos
- Öffnungszeiten Senso-ji: Die Haupthalle öffnet um 6:00 Uhr morgens, von Oktober bis März um 6:30 Uhr; geschlossen wird um 17:00 Uhr.
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1,5 bis 2 Stunden
- Sehenswertes:
- Kaminarimon: Die riesige Laterne, eines der Wahrzeichen Asakusas, lässt sich vor 9:00 Uhr morgens meist noch entspannt fotografieren.
- Nakamise-dori: Auf der etwa 250 Meter langen Zufahrt vom Kaminarimon bis zum Hozo-mon reihen sich rund 90 Geschäfte aneinander. Beim Bummeln können Sie traditionelle japanische Süßigkeiten und Souvenirs entdecken und unterwegs kleine Spezialitäten probieren. Testen Sie unbedingt typische Leckereien aus Asakusa wie Ningyo-yaki oder Kaminari-okoshi.
- Haupthalle und fünfstöckige Pagode: Die wunderschön rot lackierte Haupthalle und die vor dem blauen Himmel besonders eindrucksvolle Pagode gehören zu den Höhepunkten. Sie können außerdem ein Omikuji ziehen und Ihr Reiseglück vorhersagen lassen.
12:00 Uhr mittags: Mittagessen mit Tempura-Spezialitäten aus Asakusa
Zum Mittagessen in Asakusa erwartet Sie ein genussvoller Aufenthalt in einem traditionsreichen Restaurant mit Tempura nach Edo-Art.
- Tempura Daikokuya Honten
- Adresse: 1-38-10 Asakusa, Taito-ku, Tokio 111-0032
- Öffnungszeiten: Werktags 11:30–14:30 Uhr und 16:30–20:30 Uhr. Samstag, Sonntag und Feiertage 11:30–20:30 Uhr.
- Richtwert für das Budget: Etwa 2.000–3.000 Yen für ein Tendon-Menü.
- Besonderheit: Das traditionsreiche Restaurant wurde 1887 gegründet und ist für aromatisches Tempura bekannt, das in Sesamöl ausgebacken wird. Zur Mittagszeit kann sich eine Schlange bilden, doch die Spezialität ist das Warten wert.
- Sushiya no Hachi
- Adresse: 1-35-7 Asakusa, Taito-ku, Tokio 111-0032
- Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11:00–14:30 Uhr und 17:00–21:30 Uhr. Samstag, Sonntag und Feiertage 11:00–21:30 Uhr.
- Richtwert für das Budget: Sushi-Menüs ab etwa 1.500 Yen.
- Besonderheit: Ein Sushi-Restaurant mit frischen Zutaten zu vergleichsweise günstigen Preisen.
14:00 Uhr: Akihabara, das Viertel für Elektronik und Subkultur
Von Asakusa fahren Sie etwa 15 Minuten nach Akihabara, einem der berühmtesten Elektrobezirke der Welt und zugleich einem Zentrum für Anime, Videospiele und die japanische Idol-Kultur.
- Anreise ab Asakusa Station: Mit der Tokyo Metro Ginza Line bis Kanda Station (etwa 10 Minuten), dort Umstieg in die JR Chuo Line und weiter bis Akihabara Station (etwa 2 Minuten). Gesamtdauer etwa 15 Minuten, Fahrpreis 170 Yen.
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: 2 bis 3 Stunden
- Sehenswertes:
- Yodobashi Camera Multimedia Akiba: In diesem riesigen Elektronikmarkt finden Sie alles von elektronischen Geräten und Haushaltswaren bis zu Kameras und Videospielen. Die Verkaufsfläche auf neun Etagen ist beeindruckend, und auch der Tax-Free-Service für internationale Besucher ist gut ausgebaut. Denken Sie daran, dass in Japan zwar immer häufiger Kartenzahlung möglich ist, kleinere Geschäfte und Essensstände aber weiterhin oft Bargeld bevorzugen.
- Super Potato Akihabara: Dieses Fachgeschäft für Retrospiele ist bei Gamern aus Japan und aller Welt beliebt. Zwischen den dicht an dicht aufgestellten alten Spielen und Konsolen gibt es auch eine Etage, die eine Spielhalle aus früheren Zeiten nachbildet.
- @home Cafe Honten: Eines der bekanntesten Maid-Cafés Akihabaras. Zusätzlich zum Eintrittspreis von 900 Yen müssen Sie Speisen oder Getränke bestellen, meist für etwa 1.000–1.500 Yen. Unterhaltsame Gespräche mit den Maids und liebevoll gestaltete Gerichte sorgen für ein außergewöhnliches Erlebnis.
- GiGO, früher Sega: In dieser Spielhalle können Sie aktuelle Arcade-Spiele ausprobieren. Ob Greifautomaten oder Rhythmusspiele – hier finden Sie zahlreiche Möglichkeiten für Unterhaltung.
18:00 Uhr: Abendessen in Ginza, dem Viertel für Luxus und kulinarische Erlebnisse
Von Akihabara fahren Sie mit der Ginza Line direkt nach Ginza; die Fahrt dauert etwa 10 Minuten. Spazieren Sie durch die eleganten Straßen mit ihren Luxus-Boutiquen und Kaufhäusern und lassen Sie sich anschließend die japanische Küche schmecken.
- Anreise ab Akihabara Station: Mit der Tokyo Metro Ginza Line bis Ginza Station. Fahrtdauer etwa 10 Minuten, Fahrpreis 170 Yen.
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: Ab 2 Stunden
- Sehenswertes:
- GINZA SIX: Ein modernes Einkaufszentrum mit bekannten Marken und Restaurants. Der Dachgarten „GINZA SIX Garden“ auf der sechsten Etage ist kostenlos zugänglich und bietet einen weiten Blick über Ginza.
- Chuo-dori: Die zentrale Einkaufsstraße Ginzas wird am Wochenende, also samstags, sonntags und an Feiertagen, nachmittags zur Fußgängerzone. Bei einem Spaziergang können Sie dann die besonders offene und entspannte Atmosphäre genießen.
- Sushi-Viertel von Kyobashi und Ginza: Rund um Ginza finden sich zahlreiche Sushi-Restaurants, von alteingesessenen Lokalen bis zu modernen, innovativen Adressen.
- Ginza Kyubey Honten: Eines der renommiertesten Sushi-Restaurants Japans. Zum Mittagessen beginnen die Omakase-Menüs bei 5.000 Yen, zum Abendessen bei 15.000 Yen. Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich.
- Geschätzte Gesamtkosten für Tag 1: Etwa 8.000–15.000 Yen (rund 2.000 Yen für Zugfahrten + etwa 3.500 Yen für Essen + etwa 2.500 Yen oder mehr für Eintritte, Einkäufe, Abendessen und Ähnliches)
Tag 2: Aktuelle Trends und moderne Kultur erleben (Shibuya, Harajuku und Shinjuku)

Am zweiten Tag erkunden Sie die Viertel, die für das heutige Tokio stehen. Von Shibuya und Harajuku, den Zentren der Jugendkultur, geht es über Omotesando und Aoyama, wo Kunst und Mode zusammentreffen, bis nach Shinjuku, der Stadt, die niemals schläft. So erleben Sie erneut ganz unterschiedliche Seiten der Metropole.
9:00 Uhr morgens: Wahrzeichen von Shibuya und spektakuläre Aussicht
Starten Sie den Tag an der Shibuya Scramble Crossing, einer der berühmtesten Kreuzungen der Welt. Nachdem Sie das beeindruckende Gewimmel erlebt haben, besuchen Sie eine neue Aussichtsplattform und ein modernes Wahrzeichen Shibuyas.
- Nächstgelegene Stationen: JR Yamanote Line, Shibuya Station, sowie Tokyo Metro Ginza Line, Shibuya Station, und weitere
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: 2 bis 3 Stunden
- Sehenswertes:
- Shibuya Scramble Crossing: Wenn die Ampeln gleichzeitig auf Grün schalten und Menschen aus allen Richtungen die Kreuzung überqueren, entsteht ein beeindruckendes Schauspiel. Zum Fotografieren empfiehlt sich das Starbucks Coffee im zweiten Stock von Shibuya TSUTAYA. Von den Fenstern können Sie die Kreuzung überblicken; der Blick ist kostenlos.
- Öffnungszeiten Starbucks Coffee SHIBUYA TSUTAYA: 6:30 Uhr morgens bis 4:00 Uhr am folgenden Morgen
- SHIBUYA SKY: Eine offene Aussichtsplattform in etwa 230 Metern Höhe, dem höchsten Aussichtspunkt Shibuyas. Vom 360-Grad-Panoramablick sehen Sie unter anderem den Tokyo Tower, den Tokyo Skytree und bei klarer Sicht sogar den Fuji.
- Adresse: Shibuya Scramble Square, 2-24-12 Shibuya, Shibuya-ku, Tokio 150-6145
- Öffnungszeiten: 10:00–22:30 Uhr, letzter Einlass 21:20 Uhr
- Preise: Online-Ticket 2.500 Yen, Ticket an der Tageskasse 2.600 Yen.
- Reservierung: Besonders die Zeitfenster zum Sonnenuntergang, etwa von 17:30 bis 18:30 Uhr, sind sehr gefragt und häufig bereits zwei Wochen im Voraus ausverkauft. Eine frühzeitige Reservierung ist daher unbedingt zu empfehlen.
- Shibuya Scramble Crossing: Wenn die Ampeln gleichzeitig auf Grün schalten und Menschen aus allen Richtungen die Kreuzung überqueren, entsteht ein beeindruckendes Schauspiel. Zum Fotografieren empfiehlt sich das Starbucks Coffee im zweiten Stock von Shibuya TSUTAYA. Von den Fenstern können Sie die Kreuzung überblicken; der Blick ist kostenlos.
12:00 Uhr mittags: Popkultur in Harajuku und eine grüne Oase in der Stadt
Von Shibuya erreichen Sie Harajuku zu Fuß in etwa 10 Minuten oder mit der JR Yamanote Line in einer Station (Fahrpreis 150 Yen). Erkunden Sie Harajuku mit seinen zwei gegensätzlichen Gesichtern: als Zentrum der Jugendkultur und als spirituellen Ort inmitten eines stillen, üppigen Waldes.
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: 2 bis 3 Stunden
- Sehenswertes:
- Takeshita-dori: Diese lebhafte Straße ist stets voller junger Menschen. Zwischen Modeartikeln finden Sie farbenfrohe Süßigkeiten wie Crêpes und Regenbogen-Zuckerwatte.
- Meiji Jingu: Der Schrein ist Kaiser Meiji und Kaiserin Shoken gewidmet. Obwohl er direkt neben Harajuku Station liegt, ist er von einem ausgedehnten Wald auf rund 70 Hektar umgeben und wirkt wie eine grüne Oase mitten in Tokio.
- Adresse: 1-1 Yoyogikamizonocho, Shibuya-ku, Tokio 151-8557
- Eintritt: Kostenlos (Schatzhaus und Innerer Garten sind kostenpflichtig)
- Öffnungszeiten: Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, je nach Jahreszeit unterschiedlich; gewöhnlich etwa 5:00–18:00 Uhr.
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1 bis 1,5 Stunden
- Mittagessen:
- AFURI Harajuku: Ein beliebtes Ramen-Restaurant, bekannt für Yuzu Shio Ramen mit dem charakteristischen Aroma der japanischen Zitrusfrucht Yuzu.
- Adresse: Grande Foresta 1F, 3-63-1 Jingumae, Shibuya-ku, Tokio 150-0001
- Öffnungszeiten: 11:00–23:00 Uhr
- Richtwert für das Budget: Etwa 1.000–1.500 Yen.
- Marion Crepes: Eine der bekanntesten Crêperien an der Takeshita-dori. Wählen Sie aus dem großen Angebot Ihre persönliche Lieblingskreation.
- AFURI Harajuku: Ein beliebtes Ramen-Restaurant, bekannt für Yuzu Shio Ramen mit dem charakteristischen Aroma der japanischen Zitrusfrucht Yuzu.
14:30 Uhr: Elegante Straßen und Kunst in Omotesando
Omotesando ist von Harajuku aus bequem zu Fuß erreichbar. Die prachtvolle Straße wird auch als „Champs-Élysées von Tokio“ bezeichnet. Hier erwarten Sie elegante Boulevards mit Luxusmarken und eine anspruchsvolle Kunstszene.
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1,5 bis 2 Stunden
- Sehenswertes:
- Omotesando Hills: Dieses markante Einkaufszentrum wurde vom Architekten Tadao Ando entworfen und gilt als eines der architektonischen Wahrzeichen Omotesandos.
- Nezu Museum: Das Museum zeigt vor allem ostasiatische Kunst und verfügt über einen weitläufigen, wunderschönen japanischen Garten. Wer dem Lärm der Großstadt entkommen und einige ruhige Stunden verbringen möchte, ist hier genau richtig.
- Adresse: 6-5-1 Minami-Aoyama, Minato-ku, Tokio 107-0062
- Öffnungszeiten: 10:00–17:00 Uhr, letzter Einlass 16:30 Uhr
- Schließtage: Montags, während des Ausstellungswechsels und zum Jahreswechsel
- Eintritt: Erwachsene 1.400 Yen, je nach Sonderausstellung abweichend
- Nächstgelegene Station: Tokyo Metro Ginza Line, Hanzomon Line und Chiyoda Line, Omotesando Station, Ausgang A5; etwa 8 Minuten zu Fuß
18:00 Uhr: Nachtansichten und die tiefgründige Gassenkultur von Shinjuku
Von Harajuku Station sind es mit der JR Yamanote Line zwei Stationen bis Shinjuku Station; der Fahrpreis beträgt 150 Yen. Am Abend erleben Sie in Shinjuku sowohl die Aussicht zwischen den Wolkenkratzern als auch die besondere Atmosphäre der engen, traditionellen Gassen.
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: Ab 3 Stunden
- Sehenswertes:
- Aussichtsplattformen des Tokyo Metropolitan Government Building: Von 202 Metern Höhe können Sie den nächtlichen Blick über Tokio kostenlos genießen. Die Nord- und Südplattform bieten jeweils eine andere Perspektive.
- Adresse: 2-8-1 Nishi-Shinjuku, Shinjuku-ku, Tokio 163-8001
- Öffnungszeiten: 9:30–22:00 Uhr, letzter Einlass 21:30 Uhr
- Eintritt: Kostenlos
- Schließtage: Die Südplattform ist am ersten und dritten Dienstag geschlossen, die Nordplattform am zweiten und vierten Montag. Fällt der Schließtag auf einen Feiertag, bleibt sie am folgenden Tag geschlossen; zum Jahreswechsel sind beide Plattformen geschlossen.
- Nächstgelegene Station: Etwa 10 Minuten zu Fuß vom Westausgang der JR Shinjuku Station; die Toei Oedo Line, Tochomae Station, ist direkt angebunden.
- Omoide Yokocho: Diese Gasse besticht durch ihr nostalgisches Ambiente, das an die Nachkriegszeit erinnert. In den engen Wegen drängen sich kleine Yakitori-Restaurants und Izakayas, überall spürt man die Atmosphäre der Showa-Zeit. Gegrillte Spieße kosten etwa 300–500 Yen pro Stück; mit 2.000 Yen können Sie hier in der Regel bereits reichlich essen.
- Shinjuku Golden Gai: Rund 200 winzige Bars liegen dicht nebeneinander und bilden ein außergewöhnliches Ausgehviertel. Auf den ersten Blick wirken manche Lokale vielleicht einschüchternd, doch Bars mit dem Hinweis „Tourist Welcome“ heißen auch internationale Gäste ausdrücklich willkommen. Rechnen Sie normalerweise mit etwa 1.000 Yen Tischgebühr und rund 800 Yen pro Getränk.
- Aussichtsplattformen des Tokyo Metropolitan Government Building: Von 202 Metern Höhe können Sie den nächtlichen Blick über Tokio kostenlos genießen. Die Nord- und Südplattform bieten jeweils eine andere Perspektive.
- Geschätzte Gesamtkosten für Tag 2: Etwa 8.000–12.000 Yen (SHIBUYA SKY 2.500 Yen + etwa 4.000 Yen für Essen + rund 600 Yen für Zugfahrten + etwa 2.000 Yen oder mehr für Bars und Ähnliches)
Tag 3: Ausflüge rund um Tokio passend zu Ihren Interessen (3 Optionen)

Für den letzten Tag können Sie je nach Interessen und Kondition zwischen drei unterschiedlichen Themen wählen. Ob fotogene digitale Kunst, ein Spaziergang durch die Geschichte einer alten Hauptstadt oder eindrucksvolle Natur mit Weltkulturerbe – alle drei Optionen eignen sich hervorragend für einen Tagesausflug ab Tokio.
Option A: Digitale Kunst und Ausblicke am Wasser (teamLab Planets + Odaiba)
Diese Route ist ideal für alle, die aktuelle digitale Kunst erleben und in außergewöhnlichen Räumen besondere Fotos aufnehmen möchten. Zusätzlich genießen Sie die Waterfront der Bucht von Tokio.
- teamLab Planets TOKYO DMM
- Adresse: 6-1-16 Toyosu, Koto-ku, Tokio 135-0061
- Öffnungszeiten: 9:00–22:00 Uhr, letzter Einlass 21:00 Uhr
- Eintritt: Erwachsene 3.800 Yen, Online-Reservierung erforderlich
- Reservierung: Da die beliebte Ausstellung häufig bereits etwa zwei Wochen im Voraus ausverkauft ist, sollten Sie Ihr Ticket möglichst früh buchen.
- Anreise: 1 Minute zu Fuß von der Yurikamome Station Shin-Toyosu
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1,5 bis 2 Stunden
- Sehenswertes: Die immersiven digitalen Kunstwerke sprechen alle Sinne an – etwa Installationen, in die Sie ins Wasser steigen, oder Räume, in denen Sie von unzähligen Lichtpunkten umgeben sind.
- Odaiba Seaside Park
- Anreise: Direkt an der Yurikamome Station Odaiba-kaihinkoen
- Sehenswertes: Von hier genießen Sie einen hervorragenden Blick auf die nächtlich beleuchtete Rainbow Bridge und den Tokyo Tower. Vor der DiverCity Tokyo Plaza steht außerdem eine lebensgroße Unicorn-Gundam-Statue; je nach Tageszeit können Sie auch eine Verwandlungsshow erleben.
- Adresse DiverCity Tokyo Plaza: 1-1-10 Aomi, Koto-ku, Tokio 135-0064
- Öffnungszeiten: Geschäfte 10:00–21:00 Uhr, Restaurants 11:00–22:00 Uhr
- Geschätzte Gesamtkosten für Tag 3, Option A: Etwa 6.000 Yen (teamLab 3.800 Yen + etwa 2.000 Yen für Essen)
Option B: Geschichte und Natur in der alten Hauptstadt Kamakura (Tagesausflug nach Kamakura)
Diese Route eignet sich besonders für alle, die das Flair einer alten japanischen Hauptstadt kennenlernen und historische Tempel sowie Schreine besuchen möchten. Auch die schönen Landschaften entlang der Küste machen den Ausflug attraktiv.
- Anreise ab Tokyo Station: Mit der JR Yokosuka Line etwa 1 Stunde bis Kamakura Station. Einfacher Fahrpreis 950 Yen.
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: 5 bis 6 Stunden
- Sehenswertes:
- Großer Buddha von Kamakura (Kotoku-in): Die rund 13,35 Meter hohe sitzende Statue des Amida-Buddha ist das Wahrzeichen Kamakuras.
- Adresse: 4-2-28 Hase, Kamakura, Kanagawa 248-0016
- Öffnungszeiten: 8:00–17:30 Uhr, von Oktober bis März bis 17:00 Uhr
- Eintritt: Erwachsene 300 Yen
- Anreise: Ab JR Kamakura Station mit der Enoden bis Hase Station, anschließend 7 Minuten zu Fuß
- Hase-dera: Im Hauptgebäude steht eine über neun Meter hohe Statue der elfgesichtigen Kannon. Im Juni ist besonders der Ajisai-Weg berühmt, an dem rund 2.500 Hortensienbüsche gleichzeitig blühen.
- Adresse: 3-11-2 Hase, Kamakura, Kanagawa 248-0016
- Öffnungszeiten: 8:00–17:00 Uhr von März bis November, 8:00–16:30 Uhr von Dezember bis Februar
- Eintritt: Erwachsene 400 Yen
- Anreise: Ab JR Kamakura Station mit der Enoden bis Hase Station, anschließend 5 Minuten zu Fuß
- Shirasu-don: Die Reisschüssel mit jungen Sardinen ist eine Spezialität der Region Kamakura und Shonan und bietet Ihnen frische Meeresfrüchte. In der Umgebung gibt es zahlreiche Restaurants, in denen Sie unterschiedliche Varianten mit gekochten oder rohen Shirasu probieren können.
- Großer Buddha von Kamakura (Kotoku-in): Die rund 13,35 Meter hohe sitzende Statue des Amida-Buddha ist das Wahrzeichen Kamakuras.
- Geschätzte Gesamtkosten für Tag 3, Option B: Etwa 3.500 Yen (1.900 Yen für die Hin- und Rückfahrt + 700 Yen für Tempel- und Schreineintritte + etwa 1.000 Yen für Essen)
Mehr über die Stadt erfahren Sie in unserem Guide zum Tagesausflug nach Kamakura.
Option C: Natur und Weltkulturerbe (Tagesausflug nach Nikko)
Diese Route eignet sich besonders für alle, die Japan zum zweiten Mal besuchen, oder für alle, die die Großstadt gegen Natur und eine UNESCO-Welterbestätte eintauschen möchten.
- Anreise ab Asakusa: Mit dem Tobu Limited Express (etwa Revaty oder Spacia X) direkt bis Tobu-Nikko, etwa 1 Stunde 50 Minuten. Einfacher Fahrpreis mit dem Revaty etwa 3.050 Yen (1.400 Yen Fahrpreis + 1.650 Yen Limited-Express-Zuschlag), mit dem Spacia X etwas mehr.
- Sehenswertes: Nikko Toshogu (Eintritt 1.600 Yen): eine UNESCO-Welterbestätte, berühmt für ihre prachtvoll geschnitzten und vergoldeten Holzbauten
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: Den ganzen Tag; rechnen Sie damit, erst spät am Abend wieder im Hotel zu sein.
- Geschätzte Gesamtkosten für Tag 3, Option C: Etwa 10.000 Yen (etwa 6.100 Yen für die Hin- und Rückfahrt + 1.600 Yen Eintritt + etwa 2.500 Yen für Essen)
Ausführlichere Informationen finden Sie in unserem Guide zum Tagesausflug nach Nikko.
Gesamtbudget für 3 Tage (ohne Unterkunft)
| Posten | Ungefähre Kosten pro Person |
|---|---|
| U-Bahn- und Zugfahrten in Tokio (3 Tage) | 3.000 Yen |
| Essen (9 Mahlzeiten) | 15.000 Yen |
| Eintritte und Nachtleben | 12.000 Yen |
| Sonstiges (Getränke, Omamori-Glücksbringer, Souvenirs) | 6.000 Yen |
| Gesamt | etwa 36.000 Yen |
Nicht enthalten: Unterkunft (in Tokio etwa 8.000 bis 20.000 Yen pro Nacht), Flüge sowie die Zugfahrt für einen Ausflug nach Kamakura oder Nikko an Tag 3.
Tipps zum Sparen
- Tokyo Subway Ticket (72 Stunden): Für etwa 1.500 Yen fahren Sie drei Tage lang unbegrenzt mit den Linien von Tokyo Metro und Toei Subway. Erhältlich am Flughafen oder an Verkaufsstellen in der U-Bahn. Gegenüber Einzelfahrkarten sparen Sie etwa 1.500 Yen. JR-Linien, einschließlich der Yamanote Line, sind nicht enthalten.
- Frühstück aus dem Convenience Store: Bei 7-Eleven, FamilyMart oder Lawson ergeben ein Onigiri (etwa 150 Yen), ein Dosenkaffee (etwa 110 Yen) und ein Salat (etwa 300 Yen) für etwa 560 Yen ein sättigendes Frühstück.
- Stoßzeiten meiden: Von 8:00 bis 9:00 Uhr und von 18:00 bis 19:00 Uhr sind die Züge überfüllt. Wer außerhalb dieser Zeiten fährt, bekommt manchmal sogar einen Sitzplatz.
- Steuerfrei einkaufen: In Geschäften mit dem Schild „Tax-Free Shop“ sparen Sie ab einem Einkaufswert von 5.000 Yen die Verbrauchsteuer von 10 Prozent. Nehmen Sie Ihren Reisepass mit. Die Regeln erklärt unser Guide zum steuerfreien Einkaufen.
Vom Flughafen nach Tokio
- Flughafen Narita: Der Narita Express kostet etwa 3.070 Yen und braucht etwa 60 Minuten (der JR Pass gilt darin). Der Keisei Skyliner kostet etwa 2.570 Yen.
- Flughafen Haneda: Die Keikyu Line ist mit etwa 300 Yen und rund 30 Minuten die günstigste Option. Der Airport Limousine Bus kostet etwa 1.300 Yen.
- Gruppen ab vier Personen: Ein privater Flughafentransfer spart Zeit und macht das Gepäck deutlich einfacher.
Checkliste vor der Abreise
- Registrieren Sie sich bei Visit Japan Web und speichern Sie Ihre QR-Codes (sie ersetzen die Papierformulare für Einreise und Zoll).
- Installieren Sie Google Maps, Navitime for Japan Travel und Google Translate und laden Sie das Offline-Sprachpaket für Japanisch herunter.
- Richten Sie eine Japan-eSIM ein, damit Sie ab der Landung online sind.
- Besorgen Sie sich eine Suica- oder PASMO-IC-Karte. Am Flughafen erhalten Sie für 2.000 Yen eine Karte mit 1.500 Yen Guthaben (der Rest ist ein Pfand von 500 Yen). Suica lässt sich auch zu Apple Pay hinzufügen.
- Wenn Sie für einen Tagesausflug ein Auto mieten möchten, besorgen Sie sich vor der Abreise einen Internationalen Führerschein.
- Nehmen Sie etwas Bargeld in Yen mit: Etwa 36.000 Yen pro Person decken die drei Tage dieses Plans ab, ohne Hotel.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Tage brauche ich für Tokio? Drei Tage sind das Minimum, um die wichtigsten Viertel ohne Hektik zu sehen. Mit fünf Tagen können Sie bequem Tagesausflüge nach Nikko, Kamakura oder Hakone einplanen. Wer mehr als eine Woche nur in Tokio verbringt, empfindet die Tage womöglich irgendwann als eintönig.
Wann ist die beste Reisezeit für Tokio? Ende März bis Anfang April zur Kirschblüte, mit Temperaturen von etwa 10 bis 18 °C und oft klarem Himmel. Auch der November ist mit dem Herbstlaub sehr schön (etwa 8 bis 15 °C). Im Juli und August wird es 32 °C und mehr bei über 80 Prozent Luftfeuchtigkeit, Januar und Februar sind kalt und haben kurze Tage.
Muss man Japanisch sprechen? Überhaupt nicht. Züge und Bahnhöfe sind auf Englisch und in lateinischer Umschrift beschildert, Restaurants in Touristengebieten haben Bildmenüs, und die meisten Mitarbeiter verstehen einfaches Englisch. Der Kameramodus von Google Translate übersetzt Schilder und Speisekarten sofort.
Ist Tokio nachts sicher? Tokio ist eine der sichersten Städte der Welt. In den meisten Gegenden können sich auch allein reisende Frauen nachts entspannt bewegen. Kabukicho in Shinjuku ist ein Vergnügungsviertel mit etwas rauerer Atmosphäre, gilt aber nicht als gefährlich.
Wo kann ich Bargeld abheben? Die Geldautomaten von 7-Eleven sind rund um die Uhr geöffnet und akzeptieren Visa-, Mastercard- und JCB-Karten. Auch Bankfilialen an den Flughäfen haben Geldautomaten. Das Limit liegt bei etwa 100.000 Yen pro Abhebung.
Fazit
Drei Tage in Tokio reichen, um sagen zu können, dass Sie Japan wirklich erlebt haben. Versuchen Sie nur nicht, zu viel hineinzupacken: Dieser Plan ist so getaktet, dass Sie ihn ohne Stress genießen können. Wenn Sie zwischendurch müde werden, lassen Sie einen Programmpunkt aus. Das ist viel besser, als sich durchzuschleppen und sich an nichts zu erinnern. Tokio wartet auch bei Ihrer nächsten Reise auf Sie.
Sie fragen sich, ob Sie für eine kurze Reise einen JR Pass brauchen? Lesen Sie JR Pass: Wann lohnt sich der Kauf wirklich? Für drei Tage nur in Tokio ist das 72-Stunden-Tokyo-Subway-Ticket deutlich günstiger.
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