
Japans versteckte Panoramastraßen – der große Ratgeber für Roadtrips
Japans schönste Landschaften ohne Gedränge: versteckte Panoramastraßen an Küsten und über Bergpässe, mit Anreise, Kosten, Höhepunkten und bester Reisezeit.
10. Apr. 2026·✍️ olablog·⏱ 17 Min. Lesezeit
Japans schönste Landschaften ohne Gedränge: versteckte Panoramastraßen an Küsten und über Bergpässe, mit Anreise, Kosten, Höhepunkten und bester Reisezeit.
Japan hat unzählige Panoramastraßen, die zu atemberaubenden Landschaften führen. Berühmte Ziele aus den Reiseführern können allerdings voller Touristen sein, sodass es schwerfällt, einen Gang zurückzuschalten und die Landschaft wirklich zu genießen. Dieser Ratgeber konzentriert sich auf Japans Geheimtipps unter den Panoramastraßen – Orte, an denen Sie dem Gedränge entgehen und zugleich Natur und Kultur des Landes intensiver erleben – und stellt vor, was jede von ihnen besonders macht.
Wenn Sie den Lärm der Städte hinter sich lassen, entfalten sich vor den Autofenstern großartige Landschaften, historische Ortsbilder und unvergessliche Begegnungen mit gutem regionalem Essen. Zusammen können diese Erlebnisse zu den nachhaltigsten Erinnerungen Ihrer Reise werden. Wir hoffen, dieser Ratgeber hilft Ihnen bei der Planung Ihres nächsten Roadtrips durch Japan.
Warum Japans versteckte Panoramastraßen so reizvoll sind
Der Reiz des Autofahrens in Japan liegt in seiner Vielfalt. Von den weiten Landschaften Hokkaidos im Norden bis zu den schönen abgelegenen Inseln Okinawas im Süden bietet jede Region eine andere Art von Landschaft. Strecken, die als „Geheimtipps“ gelten, haben meist Folgendes gemeinsam:
- Unberührte Natur: Da diese Orte touristisch wenig erschlossen sind, erleben Sie die Natur ursprünglicher und unverfälschter.
- Landschaft im Wandel der Jahreszeiten: Kirschblüten im Frühling, frisches Sommergrün, Herbstlaub und Winterschnee sorgen für ständig wechselnde Bilder, die selbst bei mehrmaligen Besuchen Neues bieten.
- Begegnungen mit lokaler Kultur: Besuche in kleinen Städten und Dörfern können zu Begegnungen mit örtlichen Traditionen, regionaler Kultur und gastfreundlichen Einwohnern führen.
- Ruhe und ein Gefühl von Freiheit: Wählen Sie Straßen mit wenig Verkehr, genießen Sie die Landschaft ungestört in Ihrem eigenen Tempo und lassen Sie die Müdigkeit des Alltags hinter sich.
So wählen Sie eine versteckte Panoramastraße aus

Bei der Auswahl einer versteckten Panoramastraße helfen Ihnen einige wichtige Punkte, eine lohnendere Reise zu planen.
- Ein Thema wählen: Ein Thema wie „Küstenlandschaft“, „Bergstraßen“ oder „Reise durch die Geschichte“ erleichtert die Wahl der Strecke.
- Fahrstrecke und Zeitbedarf: Planen Sie eine machbare Fahrstrecke und lassen Sie genug Zeit für Besichtigungen, statt einen zu ehrgeizigen Zeitplan zu erstellen. Auf versteckten Strecken gibt es mitunter nur wenige Tankstellen oder Convenience Stores, daher ist es besonders wichtig, die Einrichtungen vorab zu prüfen.
- Beste Jahreszeit: Die ideale Zeit für schöne Landschaften hängt vom Ziel ab. Wählen Sie etwa im zeitigen Frühjahr eine Bergstraße, wenn Sie Schneekorridore sehen möchten, oder planen Sie nach der passenden Saison für frisches Grün oder Herbstlaub.
- Straßenzustand prüfen: Manche als Geheimtipp beschriebene Strecken haben enge Abschnitte oder unbefestigte Passagen. Prüfen Sie vorab Karten und Straßeninformationen im Internet und wählen Sie ein passendes Fahrzeug. Im Winter können viele Abschnitte wegen Schnee und Eis gesperrt sein, aktuelle Informationen sind daher unerlässlich.
Chirihama Nagisa Driveway: Panoramafahrt auf der Noto-Halbinsel (Präfektur Ishikawa)
Der Chirihama Nagisa Driveway (千里浜なぎさドライブウェイ), Japans einziger öffentlicher Strand, auf dem normale Pkw fahren dürfen, ist eine wirklich bemerkenswerte Strecke von etwa 8 km zwischen der Stadt Hakui und der Gemeinde Hodatsushimizu in der Präfektur Ishikawa. Direkt am Wasser entlangzufahren und dabei die Meeresbrise zu spüren, ist ein einzigartiges Erlebnis. Der Sand ist fein und vom Meerwasser verdichtet, sodass Autos, Busse, Motorräder und Fahrräder am Strand entlangfahren können. Eine Fahrt, bei der Ihnen der Seewind um die Nase weht, lässt den Alltag wunderbar vergessen. Besonders bei Sonnenuntergang färbt die über dem Japanischen Meer versinkende Sonne den Horizont rot und schafft eine herrlich romantische Stimmung.
- Adresse: Von der Nordeinfahrt Chirihama (千里浜北口) in der Stadt Hakui, Präfektur Ishikawa, bis zur Einfahrt Imahama (今浜口) in der Gemeinde Hodatsushimizu
- Anfahrt: Die Strecke beginnt direkt nach der Ausfahrt Imahama oder Chirihama des Noto Satoyama Kaido. Vom Zentrum Kanazawas etwa 40 Minuten mit dem Auto.
- Kosten: Kostenlos
- Zeitbedarf: Etwa 15 Minuten pro Strecke
- Beste Jahreszeit: Der Sommer ist ideal zum Baden und für Sandskulpturen, besonders schön ist die Landschaft rund um den Sonnenuntergang. Bei schlechtem Wetter kann die Straße gesperrt sein; prüfen Sie vorab die Website Ishikawa Michi Joho Net.
- Tipp: Meiden Sie beim Fahren am Strand den trockenen Sand weiter vom Ufer entfernt ebenso wie schlammige Stellen zu nah am Meer. Am besten bleiben Sie auf dem feuchten, fest verdichteten Sand. Nach der Fahrt können Sie die kostenlose Reifendusche an der Raststation Noto Chirihama nutzen.
Kirigamine Venus Line: Fahrt über die Hochebene (Präfektur Nagano)
Die Kirigamine Venus Line (霧ヶ峰ビーナスライン) liegt fast in der Mitte der Präfektur Nagano und ist eine etwa 76 km lange Panoramastraße durch den Quasi-Nationalpark Yatsugatake-Chushin-Kogen. Sie windet sich von der Stadt Chino bis zur Hochebene Utsukushigahara durch Hochland über 1.000 m Höhe und bietet weite Rundblicke. Vom leuchtend frischen Grün Ende Mai über den Juli, wenn die Nikko-Kisuge-Taglilien in voller Blüte stehen, bis zu den schönen Herbstfarben Anfang Oktober zeigt die Landschaft zu jeder Jahreszeit einen anderen Charakter. Rund um die Kurumayama-Hochebene und Kirigamine ist der Kontrast zwischen weitem Grasland und offenem Himmel besonders atemberaubend. Am Moor Yashimagahara können Sie außerdem spazieren und dabei eine Vielzahl alpiner Pflanzen beobachten.
- Adresse: Von Kitayama in der Stadt Chino, Präfektur Nagano, bis zur Stadt Matsumoto (Hochebene Utsukushigahara)
- Anfahrt: Von der Anschlussstelle Suwa der Chuo-Autobahn etwa 5 Minuten über die Nationalstraße 152 bis zum Startpunkt an der Kreuzung Gozaishi-Schrein.
- Kosten: Kostenlos
- Zeitbedarf: Etwa 1 Stunde 30 Minuten von Anfang bis Ende ohne Abstecher
- Beste Jahreszeit: Von Mitte Juni bis Ende Juli sehen Sie große Felder mit Azaleen und Nikko-Kisuge-Taglilien. Für Herbstfarben empfiehlt sich Mitte Oktober bis Anfang November. Im Winter sind einige Abschnitte gesperrt, in der Regel von Ende November bis etwa Mitte April.
- Tipp: Entlang der Venus Line liegen Sehenswürdigkeiten wie der Shirakaba-See, die Kurumayama-Hochebene und das Kirigamine Nature Conservation Center, die sich leicht mit der Fahrt verbinden lassen. Zu den Rastmöglichkeiten gehören die Raststation Venus Line Tateshina-See und Tabi no Eki Kirigamine Venus, wo Sie essen, Souvenirs kaufen und tanken können.
Aso Panorama Line: die gewaltige Natur von Aso erleben (Präfektur Kumamoto)
Die Aso Panorama Line rund um den Aso in der Präfektur Kumamoto ist eine Autoroute, auf der Sie die großartige Landschaft einer der größten Calderen der Welt hautnah erleben. Die Strecke führt an einigen der berühmtesten Landschaften von Aso vorbei, darunter Kusasenrigahama und Komezuka, und die gewaltige Weite ist überwältigend. Auf den ausgedehnten Weiden sehen Sie womöglich entspannt grasende Aso-Akaushi-Rinder – ein friedliches ländliches Bild. Im Herbst färbt sich das silbrige Chinaschilf golden und verleiht der Landschaft eine fast traumhafte Atmosphäre. Da der Aso ein aktiver Vulkan ist, prüfen Sie stets die Beschränkungen rund um den Krater.
- Adresse: Von Kurokawa in der Stadt Aso, Präfektur Kumamoto, bis Ichinoseki und Shimono im Dorf Minamiaso (einschließlich der Aso Yoshida Line)
- Anfahrt: Etwa 40 bis 60 Minuten mit dem Auto von der Anschlussstelle Kumamoto der Kyushu-Autobahn
- Kosten: Kostenlos (die Aso Mountain Park Road zum Nakadake-Krater kann jedoch gebührenpflichtig sein; für einen normalen Pkw 1.000 ¥, etwa 6,70 US-Dollar bei 150 ¥ pro Dollar)
- Zeitbedarf: Etwa 1 Stunde 30 Minuten bis 2 Stunden für die gesamte Aso Panorama Line ohne Abstecher
- Beste Jahreszeit: Mai bis Juni ist schön für frisches Grün, Juli bis August für Alpenblumen und Oktober bis November für goldenes Chinaschilf. Im Winter können wegen vereister oder verschneiter Straßen Winterreifen oder Schneeketten nötig sein.
- Tipp: Vulkanische Aktivität kann zu Straßensperrungen führen; prüfen Sie vor der Abfahrt die neuesten Informationen beim Aso Information Center (0967-34-1600) oder auf der Straßeninformationsseite der Präfektur Kumamoto. In Kusasenrigahama können Sie außerdem reiten.
Tsunoshima-Brücke: wo Meer und Himmel sich treffen (Präfektur Yamaguchi)
Die Tsunoshima-Brücke in der Stadt Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi, ist eine schöne, 1.780 m lange Brücke, die sich schnurgerade über smaragdgrünes Wasser spannt. Ihre Aussicht wurde in das Buch Spectacular Views of the World You Must See Before You Die aufgenommen, und sie ist auch als Drehort für Werbespots und Fernsehserien bekannt. Neben dem berauschenden Erlebnis der Überfahrt bieten die Aussichtspunkte im Kaigase-Park auf der Honshu-Seite und im Sezaki-Hinode-Park auf Tsunoshima hervorragende Blicke, um die ganze Brücke vor dem kobaltblauen Meer zu fotografieren. An klaren Tagen, besonders tagsüber, erinnert die Landschaft an ein tropisches Inselresort.
- Adresse: Von Kanda in Hohoku, Stadt Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi, bis Tsunoshima
- Anfahrt: Etwa 1 Stunde über die Nationalstraße 435 von der Anschlussstelle Mine der Chugoku-Autobahn oder etwa 1 Stunde 10 Minuten über die Nationalstraße 191 von der Anschlussstelle Shimonoseki der Chugoku-Autobahn. Vom Bahnhof Kottoi an der JR San-in-Hauptlinie etwa 20 Minuten mit dem Bus bis zur Haltestelle Hotel Nishi-Nagato Resort Iriguchi, dann 5 Minuten zu Fuß.
- Kosten: Kostenlos
- Zeitbedarf: Die Überfahrt dauert etwa 3 Minuten, planen Sie aber mindestens 1 Stunde ein, wenn Sie an den Aussichtspunkten fotografieren und die Umgebung besichtigen möchten.
- Beste Jahreszeit: Klares Wetter am Tag bietet die schönste Sicht. Im Sommer leuchtet das Meer besonders kräftig. Zu den saisonalen Höhepunkten zählen auch Rapsblüten im Frühling und Narzissen im Winter.
- Tipp: Bei starkem Wind kann die Brücke gesperrt werden; prüfen Sie bei schlechtem Wetter vorab die Lage. Auf Tsunoshima gibt es außerdem Sehenswürdigkeiten wie den Tsunoshima-Leuchtturm und Shiokaze no Sato Tsunoshima, die sich leicht in die Fahrt einbauen lassen.
Shiretoko Pass Road: durch die Urwälder von Shiretoko (Hokkaido)
Die Shiretoko Pass Road (Nationalstraße 334) quert die Shiretoko-Halbinsel, ein UNESCO-Weltnaturerbe auf Hokkaido, und ist eine etwa 28 km lange Autoroute, die Sie nah an Shiretokos gewaltige Natur heranbringt. Die Straße windet sich an den Hängen des Rausu entlang und bietet dramatische Blicke auf die Shiretoko-Bergkette und weite Landschaften aus unberührtem Urwald. Vom Shiretoko-Pass, dem höchsten Punkt der Straße, blicken Sie direkt auf den mächtigen Rausu und sehen an klaren Tagen bis zur Insel Kunashiri. Selbst Ende Juli kann am Straßenrand noch Schnee liegen, und die klare Luft vermittelt die raue Strenge der Natur Shiretokos.
- Adresse: Von Utoro in der Gemeinde Shari, Landkreis Shari, Hokkaido, bis zur Gemeinde Rausu, Landkreis Menashi
- Anfahrt: Etwa 1 Stunde 30 Minuten mit dem Auto vom JR-Bahnhof Shiretoko-Shari
- Kosten: Kostenlos
- Zeitbedarf: Etwa 40 bis 50 Minuten pro Strecke
- Beste Jahreszeit: Die Straße ist in der Regel von Anfang Mai bis Anfang November geöffnet. Empfehlenswert sind frisches Grün im Juni, Restschnee und Alpenpflanzen im Juli sowie Herbstfarben von Ende September bis Oktober.
- Tipp: Die Shiretoko Pass Road ist jedes Jahr etwa von Anfang November bis Ende April wintergesperrt. Kurz nach der Öffnung und bei schlechtem Wetter können zeitliche Beschränkungen oder Sperrungen gelten; prüfen Sie daher die aktuellen Straßenverhältnisse auf der Website des Hokkaido Regional Development Bureau und anderen offiziellen Quellen. Vom Shiretoko-Pass-Aussichtspunkt sehen Sie den Rausu und die Insel Kunashiri.
Zao Echo Line: eine Strecke mit anderem Gesicht zu jeder Jahreszeit (Präfekturen Miyagi und Yamagata)
Die Zao Echo Line quert das Zao-Gebirge zwischen den Präfekturen Miyagi und Yamagata und ist eine etwa 26 km lange Bergstraße. Ihr Reiz liegt in der spektakulären Naturlandschaft, die sich das ganze Jahr über wandelt: ein Schneekorridor im Frühling, sattes Grün im Sommer und Herbstfarben im Herbst. Der Schneekorridor im Frühling ist ein besonders exklusives, zeitlich begrenztes Erlebnis, bei dem die Straße zwischen bis zu 10 m hohen Schneewänden hindurchführt. Vom höchsten Punkt der Zao Echo Line können Sie über die mautpflichtige Zao High Line zum Kratersee Okama fahren. Seine smaragdgrüne Oberfläche wechselt je nach Tageszeit und Wetter die Farbe und schafft eine geheimnisvolle Landschaft.
- Adresse: Von der Gemeinde Zao, Landkreis Katta, Präfektur Miyagi, bis zur Stadt Kaminoyama, Präfektur Yamagata
- Anfahrt: Etwa 30 Minuten von der Anschlussstelle Shiroishi der Tohoku-Autobahn über die Nationalstraße 457 bis zur Einfahrt auf der Miyagi-Seite am großen Torii
- Kosten: Kostenlos (die Zao High Line zum Okama ist mautpflichtig; 550 ¥, etwa 3,70 US-Dollar, für Kei-Cars oder normale Pkw)
- Zeitbedarf: Etwa 50 Minuten für die gesamte Echo Line ohne Abstecher. Planen Sie etwa 2 bis 3 Stunden ein, wenn Sie den Okama besuchen.
- Beste Jahreszeit: Den Schneekorridor erleben Sie direkt nach der Öffnung Ende April bis etwa Mitte Mai. Frisches Grün ist von Ende Mai bis Juni am schönsten, Herbstfarben empfehlen sich von Ende September bis Ende Oktober.
- Tipp: Die Straße ist jedes Jahr von Anfang November bis Ende April wintergesperrt. Auch nach der Öffnung können Nachtsperrungen von 17 Uhr bis 8 Uhr am nächsten Morgen bis Anfang Mai andauern. Wegen vereister Straßen oder Schneefall kann es auch zu Notsperrungen kommen; prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Informationen auf Miyagi Zao Tourism Navi oder beim Japan Road Traffic Information Center.
Metasequoia-Allee von Makino Pic-Land: eine surreale Straße voller Urweltmammutbäume (Präfektur Shiga)
Die Metasequoia-Allee von Makino Pic-Land in Makino, Stadt Takashima, Präfektur Shiga, ist eine prächtige Allee mit rund 500 Urweltmammutbäumen auf einer Strecke von etwa 2,4 km. Die Allee ist zu jeder Jahreszeit schön, vom frischen Frühlingsgrün und dem satten Sommerlaub bis zu Herbstfarben und Winterschnee. Zur Laubfärbung wird die Allee rotbraun und sieht fast aus wie ein Gemälde, was viele Besucher anzieht. Zu beiden Seiten der Allee liegt Makino Pic-Land, ein Agrarpark mit saisonaler Obsternte, Gerichten aus regionalen Zutaten und Cafés. Ein Stopp hier während der Fahrt ist eine schöne Gelegenheit, frische regionale Aromen zu genießen.
- Adresse: 835-1 Terakubo, Makino, Stadt Takashima, Präfektur Shiga (Makino Pic-Land)
- Anfahrt: Etwa 1 Stunde 30 Minuten von der Anschlussstelle Kyoto-Higashi der Meishin-Autobahn über die Nationalstraße 161 und die Kosei-Straße. Von der Anschlussstelle Kinomoto der Hokuriku-Autobahn etwa 30 Minuten. Vom JR-Bahnhof Makino mit dem Bus der Makino-Kogen-Linie direkt bis Makino Pic-Land (etwa 6 Minuten; Erwachsene 220 ¥, etwa 1,50 US-Dollar).
- Kosten: Kostenlos
- Zeitbedarf: Die Fahrt durch die Allee selbst dauert etwa 5 Minuten, planen Sie aber 1 bis 2 Stunden ein, wenn Sie spazieren, fotografieren und Zeit in Makino Pic-Land verbringen möchten.
- Beste Jahreszeit: Frisches Grün ist von Ende April bis etwa Juni am schönsten, Herbstfarben von Anfang bis Ende November. Von Januar bis Februar können Sie auch Schneelandschaften genießen.
- Tipp: Die Allee hat einen eigenen Gehweg, es lohnt sich also, zu parken und sie zu Fuß zu erkunden. Am JR-Bahnhof Makino und in Makino Pic-Land gibt es auch Leihfahrräder. Um dem Andrang zu entgehen, empfiehlt sich ein früher Besuch an einem Wochentag.
Vorbereitung und Sicherheitstipps für eine angenehme Fahrt
Gute Vorbereitung und Umsicht beim Fahren sind unerlässlich, um Japans versteckte Panoramastraßen sicher und bequem zu genießen.
1. Fahrzeugcheck und Vorbereitung
- Volltanken: Auf manchen versteckten Strecken gibt es nur sehr wenige Tankstellen. Tanken Sie vor der Abfahrt voll.
- Reifen prüfen: Prüfen Sie Reifendruck und Profiltiefe und merken Sie sich zur Sicherheit, wo Reserverad oder Pannenset verstaut sind, falls vorhanden.
- ETC-Karte: Wenn Sie Mautstraßen nutzen möchten, prüfen Sie, dass die ETC-Karte nicht abgelaufen ist und im ETC-Gerät des Fahrzeugs steckt.
- Notfallausrüstung: Es ist ratsam, für Pannen oder Unfälle ein Warndreieck, ein Abschleppseil, eine Taschenlampe, einen Erste-Hilfe-Kasten und weiteres Zubehör dabeizuhaben.
- Wintervorbereitung: Wenn Sie auf Strecken mit möglichem Schnee oder Eis fahren, sind Winterreifen und mitgeführte Schneeketten unverzichtbar.
2. Streckeninformationen prüfen
- Aktuelle Straßeninformationen: Wetter und Naturkatastrophen können zu Sperrungen oder zeitlichen Beschränkungen führen. Prüfen Sie vor der Abfahrt die neuesten Informationen online oder über eine Straßeninformations-App.
- Karten-Apps nutzen: Karten-Apps auf dem Smartphone und Navigationssysteme im Auto sind äußerst nützlich, doch in manchen Gegenden gibt es keinen Mobilfunkempfang. Laden Sie eine offline nutzbare App herunter oder nehmen Sie zur Sicherheit eine Papierkarte mit.
- Parkplätze prüfen: Informieren Sie sich vorab über Verfügbarkeit, Gebühren und Kapazität von Parkplätzen an Sehenswürdigkeiten, damit Sie unterwegs reibungslos halten können.
3. Sicherheit beim Fahren
- Vorsichtig fahren: Fahren Sie langsamer und vorausschauend, um auf unübersichtliche Kurven, steile Gefälle und plötzlich auf die Straße laufende Tiere vorbereitet zu sein.
- Häufig Pausen machen: Lange Stunden am Steuer ermüden und senken die Konzentration. Halten Sie regelmäßig an, um sich auszuruhen und zu erfrischen.
- Müll mitnehmen: Nehmen Sie Ihren Müll immer mit, damit die Landschaft sauber bleibt.
- Wildtiere respektieren: Besonders in Bergregionen können Hirsche, Bären, Affen und andere Wildtiere auf die Straße laufen. Fahren Sie vorsichtig und nähern Sie sich Tieren nicht unnötig, wenn Sie welche sehen.
Die folgende Tabelle fasst nützliche Informationen für eine Autoreise zusammen.
| Punkt | Details |
|---|---|
| Führerschein | Immer mitführen und das Ablaufdatum prüfen. Reisende aus dem Ausland brauchen einen Internationalen Führerschein oder müssen ihren Führerschein in einen japanischen umschreiben lassen. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Land oder Region; prüfen Sie daher vor der Reise die für Ihren Führerschein geltenden Regeln. |
| Versicherung | Eine freiwillige Zusatzversicherung wird empfohlen. Prüfen Sie beim Mietwagen den Umfang der Deckung für Fahrzeug-, Personen- und Sachschäden. |
| ETC-Karte | Ermöglicht die reibungslose Durchfahrt an Mautstellen der Autobahn. Manche Autovermietungen verleihen ETC-Karten. |
| Rastmöglichkeiten | An Autobahnen gibt es Serviceareas (SA) und Parkareas (PA) zum Essen, Ausruhen und Tanken. An normalen Straßen gibt es Raststationen, die sich zum Kauf regionaler Spezialitäten und zum Sammeln von Reiseinformationen eignen. |
| Kleidung | Wählen Sie Kleidung, mit der Sie sich leicht an Jahreszeit und Höhe Ihres Ziels anpassen können. In Bergregionen kann es selbst im Sommer kühl sein. |
| Was Sie mitnehmen sollten | Smartphone, Ladegerät, Powerbank, Bargeld (manche ländliche Orte akzeptieren keine Kreditkarten), regelmäßige Medikamente, Mittel gegen Reiseübelkeit, Sonnencreme, Hut, Sonnenbrille, Regenkleidung, Snacks, Getränke und mehr. |
| Fotografieren | Während der Fahrt von der Straße wegzuschauen ist extrem gefährlich. Halten Sie an Aussichtspunkten an einer sicheren Stelle und fotografieren Sie, ohne den Verkehr zu behindern. Wenn Sie eine Drohne nutzen, halten Sie sich an örtliche Vorschriften und geltende Gesetze. |
| Unterkunft | Frühzeitige Buchung wird empfohlen, besonders in der Reisesaison. Übernachten im Auto an Raststationen oder Serviceareas kann außer zum Ausruhen verboten sein; halten Sie sich an die örtlichen Regeln. |
| Notrufnummern | Halten Sie für Notfälle die Nummern von Polizei (110), Feuerwehr und Rettungsdienst (119) sowie JAF (Japan Automobile Federation, #8139) bereit. |
Für Besucher aus dem Ausland gilt: In Japan herrscht Linksverkehr, nehmen Sie sich also Zeit, sich an die Straßenführung zu gewöhnen, bevor Sie eine abgelegene Bergstraße in Angriff nehmen. Ein JR Pass kann nützlich sein, um eine Region mit dem Zug zu erreichen, deckt aber weder Mietwagen noch Benzin oder Maut ab. IC-Karten wie Suica sind praktisch für Züge und Busse, doch für ländliche Gegenden und Ausgaben rund ums Autofahren sollten Sie trotzdem Bargeld dabeihaben.
Ihre eigene Japanreise mit dem Mietwagen
Am besten genießen Sie Japans versteckte Panoramastraßen oft mit dem Mietwagen. Sie erreichen Orte, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zugänglich sind, halten, wo Sie möchten, und reisen in Ihrem eigenen Tempo.
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Beim Mieten eines Autos sollten Sie Folgendes beachten.
- Fahrzeugwahl: Wählen Sie ein Fahrzeug, das zu Straßenverhältnissen, Anzahl der Mitreisenden und Gepäckmenge Ihrer Strecke passt. Wenn Sie auf verschneiten Straßen fahren, gibt ein Allradfahrzeug zusätzliche Sicherheit.
- Reservierung: In großen Reisezeiten wie der Golden Week, den Sommerferien und der Herbstlaubsaison sind Mietwagen schwer zu bekommen. Eine frühzeitige Buchung wird dringend empfohlen.
- Versicherung: Prüfen Sie die Versicherung der Autovermietung sorgfältig und schließen Sie bei Bedarf eine Zusatzdeckung ab.
- Navigationssystem: Prüfen Sie, ob das Fahrzeug ein aktuelles Navigationssystem hat. Es gibt mehrsprachige Systeme; fordern Sie bei Bedarf vorab eines an.
Japans schöne Natur, historische Landschaften und herzliche Begegnungen mit Einheimischen werden Ihre Reise noch lohnender machen. Lassen Sie sich von den in diesem Ratgeber vorgestellten versteckten Panoramastraßen inspirieren und genießen Sie einen unvergesslichen Roadtrip durch Japan.


